Fortbildung für (angehende) GFK-Trainer*innen und Multiplikator*innen
Die Gewaltfreie Kommunikation legt den Fokus auf Bedürfnisse. Doch können Gruppen mit vielen unterschiedlichen Menschen wirklich bedürfnisorientiert zusammen sein? Wie kann eine Gruppe gemeinsam herausfinden, was wirklich gerade ansteht – jenseits von festen Plänen und vorgefertigter Agenda?
Der GRETA-Prozess bietet einen strukturierten Rahmen, um genau das zu ermöglichen: eine Moderationsform, die sich an den Prinzipien der Gewaltfreien Kommunikation orientiert und den Fokus auf die aktuellen, lebendigen Bedürfnisse der Anwesenden legt.
An diesem Vertiefungstag lernst du den GRETA-Prozess kennen und anzuwenden – als Teilnehmer*in, und wer möchte, kann sich später auch in der Rolle der Moderation ausprobieren (je nach Zeit und Gruppengröße). Der Prozess lädt dazu ein, in Verbindung zu kommen: mit dir selbst, mit der Gruppe und mit dem, was gerade lebendig und wesentlich ist.
Was dich erwartet:
- Einführung in den Ablauf des GRETA-Prozesses
- Reflektion der Moderator*innen-Rolle und -Haltung
- Praxistipps: Dos and Don’ts aus der Moderationserfahrung
- Learning-by-Doing: Du erlebst den Prozess als Teilnehmer*in, anschließend bekommst du Gelegenheit, selbst zu moderieren
- Gemeinsamer Austausch und Reflektion
Der Tag bietet Raum für eigene Experimente, Feedback und tieferes Verständnis für eine Art gruppen- oder prozessorientiert zu arbeiten.
Voraussetzung:
GFK-Vorerfahrung. Der Tag richtet sich besonders an Menschen, die auf einer gewaltfreien Basis mit Gruppen arbeiten wollen, GFK-Trainer*innen und Multiplikator*innen.
Die Trainerin hat den „GRETA-Prozess“ bei Susanne Kraft kennengelernt und selbst vielfältige Erfahrungen in der Umsetzung gesammelt.

