Seminare

Gesellschaftlicher Wandel beginnt im Kleinen. Der Empathiekreis ist ein offener Zuhörraum.

Zusammenkommen, sich gegenseitig hören, frei von Ratschlägen, Lösungen anbieten, sympathischen oder antisympathischen Reaktionen. Die Empathiekreise dienen der Verbreitung von Empathie-Kompetenz sowie der Transformation von persönlichem sowie kollektivem Schmerz. Durch das GEHÖRT WERDEN in der Gruppe erhöht sich die Heilkraft und Wirksamkeit dieses Prozesses.

Es gibt bei den Empathiekreisen zwei Settings:
·  persönliche Themen teilen und damit gehört werden
·      Empathiekreise zu einem gesellschaftlich relevanten Thema

Ich behalte mir vor die Themen kurzfristig zu ändern, sollte die (politische) Weltlage oder besondere Ereignisse dies als sinnhaft erscheinen lassen. Alle Teilnehmenden werden rechtzeitig darüber informiert.

Termine erstes Halbjahr 2024
17. Januar – individuelle Themen
21. Februar – Fokus Frieden und Sicherheit weltweit
20. März – individuelle Themen
17. April – Fokus Polarisierung und Ausgrenzung
12. Juni – individuelle Themen
03. Juli – Fokus Klimagerechtigkeit

Aufgrund der Raumgröße und der damit verbundenen Begrenzung der Teilnehmendenzahl braucht es eine Anmeldung per Email zum jeweiligen Empathiekreis unter kontakt@wandlungsimpulse.de

Die Empathieforschung zeigt eindeutig: Kommunikation umfasst uns Menschen mit Haut und Haar. Wir sind in jeder Zelle unseres Seins Resonanzwesen und zutiefst bezogen. Diese Bezogenheit drückt sich in einer besonderen Spürfähigkeit und emotionalen Intelligenz aus. „Eigentlich“. Nur: Wie viele Minuten eines Tages sind wir im Groll mit unserer Umgebung oder im Zwist mit uns selbst? Unsere inneren und äußeren Kriegsschauplätze sind allgegenwärtig. Dabei wissen wir, dass der Weltfrieden in uns beginnen könnte, aber wo in uns ist der Entstehungsort für eine solche Gestaltungsaufgabe?

Die Arbeit von M. Rosenberg setzt genau hier an: in der Zuwendung zu unseren eigenen Spannungen und inneren Dialogen, im Erkunden der Skripte, in die wir unsere Umgebung einbauen, in den Sprachmustern, die wir verwenden, die häufig Irritationen erzeugen.

Kommunikation wird zu einer umfassenden Gestaltungsaufgabe, einer Aktivität, die alle Beziehungen einschließt – vor allem auch die zu uns selbst. Und dann passiert etwas Großartiges: Dann führen wir tatsächlich Gespräche und kreieren dabei die Veränderung, die wir uns immer gewünscht haben.

Termin: 05.08.-09.08.2024

Kosten: 560,- €, zzgl. 120,- Verpflegung (Bildungsurlaub)

Ort: Haus der Stille, Zionswald 5, 33617 Bielefeld

Nähere Info/ Anmeldung: Haus der Kirche, Sekretariat Referat-Erwachsenenbildung, Kerstin Wedekämper, Tel 0521-5837-198 oder Email: erwachsenenbildung@kirche-bielefeld.de

 

Qualifizierung zur/zum Konfliktcoach*in auf der Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation

Konflikte beeinträchtigen die Lebens- und Arbeitsqualität und verursachen Folgeschäden und Kosten, wenn sie nicht bearbeitet werden. Deshalb wird die Kompetenz, sich in Konflikten konstruktiv zu verhalten, Ihre Energie kreativ zu nutzen und die Fähigkeit, kritische Situationen kompetent zu begleiten, eine immer wichtigere Schlüsselkompetenz.

Zielgruppe

Die Fortbildung richtet sich an Menschen in beratenden und sozialen Berufen, an Personalverantwortliche und Betriebsräte, die ihren Tätigkeitsbereich erweitern bzw. in ihrem Arbeitsbereich Kompetenzen hinzugewinnen möchten.

Ziele

Als Konfliktcoach*in entwickeln und erweitern Sie Ihre Fähigkeit, Konflikte und Konfrontationen konstruktiv aufzulösen und zu tragfähigen Ergebnissen für alle Beteiligten zu führen.

Basis dieser Ausbildung ist die Gewaltfreie Kommunikation und ihre Integration in Ihr Arbeitsumfeld. Davon ausgehend erkunden Sie Ihren eigenen Umgang mit und Ihre eigenen Einstellungen zu Konflikten.

  •  Sie erleben in der Anwendung der Gewaltfreien Kommunikation und weiterer Methoden einen Prozess der Selbsterfahrung und -reflexion.
  •  Sie trainieren den Umgang mit eigenen Haltungen und Wertungen z. B. in Bezug auf ihre Klient*innen.
  •  Sie lernen, als Coach*in innere und äußere Konflikte von Klient*innen in Richtung Lösung zu begleiten.
  •  Als Konfliktcoach*in trainieren Sie, wie Sie Menschen bei der kreativen Lösung ihrer Konflikte unterstützen können.
  •  Sie erfahren, wie Sie Konflikte im Vorfeld erkennen, einschätzen und eine Umgebung schaffen, in der Konflikte nicht erst in eine eskalierende Phase geraten, sondern als Chance zur Entwicklung genutzt werden.
  •  Sie erfahren, wie durch eine positive Feedback-Kultur eine konfliktärmere Basis entstehen kann.
  •  und erlernen eine Haltung von „Allparteilichkeit“ gegenüber den Konfliktpartner*innen und -positionen

Inhalte und Methoden

  •  Training der Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation und ihre Anwendung in der Beratung
  •  Elemente und Methoden aus dem NLP (z.B. die vier Wahrnehmungspositionen, Reframing, Sprachmuster und Glaubenssätze, Physiologiebeobachtung und nonverbale Signale)
  •  Wissen über Konflikte, deren Typen und Abläufe
  •  Kreative Möglichkeiten der Konfliktlösung
  •  Persönliche Fähigkeiten und Haltungen (Fremd- und Selbstwahrnehmung, Umgang mit Nähe und Distanz, mit Angst und Stress)
  •  Umgang mit Krisen im Konfliktcoaching-Prozess
  •  Bestimmung des ethischen Hintergrundes
  •  Entwicklung einer Haltung der „Allparteilichkeit“
  •  Lösungsfokussierte Gesprächsführung
  •  Feedback-Techniken
  •  Das Amt als Konfliktcoach*in definieren und ausfüllen.

Ausbildung

September 24 bis April 25

2 Wochen
Mo. 16.9. – Fr. 20.9.24
Mo. 27.1. – Fr. 31.1.25

jeweils als Bildungsurlaub anerkannt
täglich 9 – 17 Uhr

Wochenende
Fr. 4.4. – So. 6.4.25

Fr. 17.30 – 21 Uhr
Sa. 10 – 18.30 Uhr
So. 10 – 18 Uhr

2 Supervisionen
Fr. 13.12.24
Fr. 14.3.25
jeweils
19 – 22 Uhr

Herwarthstr. 22
14 Teilnehmende
Preis: 1.600 Euro