
Gewaltfreie BeziehungsKunst – Übungs- und Unterstützungstreffen
Verbessere Deine Lebensqualität in all Deinen sozialen Kontakten
Diese Treffen finden jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 19:00 bis 21:10 Uhr statt – jeden Monat zu einem der viert „Funktionen des Miteinanders“ (s.u.). Im Mai geht es um den Umgang mit Konflikten.
Kosten:
Auch dieses Angebot ist kostenfrei und wenn Dich das Thema interessiert, würden wir uns freuen, wenn Du dieses Angebot als Geschenk annimmst!
Wir arbeiten nach den Prinzipien der Schenkökonomie.
Unabhängig davon, ob Du teilnimmst oder nicht: Wenn Du möchtest und die Kapazität hast, würden wir uns freuen, wenn Du uns und unsere Arbeit für eine Welt, die für alle passt, finanziell oder anders unterstützen würdest.
Anmeldung und Zugang:
Per Whatsapp, Telegram oder Signal über +49 160 2720 980 oder (mit mehr Zeitverzögerung) per E-Mail an: info@GFK-Lebensfreude.de
Du bekommst dann den Zoom-Link zugeschickt und kannst über das Internet oder per Telefon teilnehmen.
Du kannst übrigens auch mit Freunden oder Familie gemeinsam in einem Raum mitmachen und die Übungen offline machen.
Inhalt:
In diesen Treffen findest Du Unterstützung dabei, die Prinzipien der Gewaltfreiheit in deinen Beziehungen anzuwenden. Dabei konliegt der Fokus jeden Monat auf einem der vier besonders wichtigsten „Funktionen des Miteinanders“:
- Feedback-Fluss: Wie kann ich konstruktiv Feedback geben und einladen, so dass es das Lernen unterstützt und das Miteinander stärkt?
- Entscheidungsfindung: Wie kann ich gemeinsam mit den anderen Entscheidungen finden, die alle Interessen und Bedürfnisse integrieren und deshalb für alle passen?
- Umgang mit Konflikten: Wie kann ich dazu beitragen, Konflikte in den Beziehung auf eine Weise zu nutzen, die Vertrauen wieder aufbaut und das Miteinander wiederherstellt?
- Schattenfürsorge: Was unterstützt mich dabei, schmerzhafte Erfahrungen oder schon verhärtete Traumatisierungen zu „verdauen“ und so wieder in meine Kraft zu kommen?
Wie können ich und die anderen uns selbst und einander mit unseren Eigenheiten, Empfindlichkeiten, Einschränkungen, Gewohnheiten und Projektionen mitfühlend verstehen und immer wieder zu einem Miteinander finden, das für alle passt?
Wir alle haben durch unsere Sozialisation gelernt, diese vier Funktionen auszuüben. Allerdings ist unser Verhalten in diesen Funktionen weitgehend gesellschaftlich geprägt wir üben sie deshalb meist auf eine Weise aus, die eigene Bedürfnisse und/oder die der anderen missachtet und die Beziehungen deshalb eher belastet. Da wir sie aber überwiegend unbewusst ausüben, können wir sie nicht hinterfragen ‒ es scheint gar nichts anderes möglich zu sein.
Die so weit verbreitete Formulierung „Ich muss / Du musst!“ ist ein Ausdruck dieser Gewohnheit – und die wohl am weitesten verbreitete Form subtiler Gewalt in der Welt.
Das bewusste Anwenden der gewaltfreien Prinzipien in diesen vier Funktionen des Miteinanders ist von entscheidender Bedeutung dafür, vom „Müssen“ zum „Wollen“ zu kommen.
Aus Bereitwilligkeit, innerhalb der Kapazitäten und unter Berücksichtigung der Ressourcen zu handeln, ist für gelingende Beziehungen jeder Art eine wichtige Voraussetzung. Damit ist es auch entscheidend für den Aufbau von Gemeinschaften, die alle Mitglieder nähren. Und auch für eine Welt, die für alle passt.

