Seminare

„Führung ist eine Frage der Haltung“  – Impulse aus der GFK und dem Tango Argentino
Doch was genau ist damit gemeint? Und wie komme ich dahin?
Wir laden alle, die Ihre (Selbst-)Führungskompetenzen erweitern und verfeinern möchten, ein, sich mit uns aufs Tanzparkett zu begeben. Hier entdecken wir die Gemeinsamkeiten von Wertschätzender Kommunikation und Tango Argentino. Finde heraus, was dir helfen kann, mit dir und anderen klar und authentisch in Verbindung zu kommen! Entdecke mit uns die entscheidenden Elemente für (Selbst-)Führung.

Was brauche ich, um mich in der Begegnung mit Anderen wohl und lebendig zu fühlen?
Was kann ich dazu beitragen?
Wie kann ich meine Fähigkeiten spielerisch erweitern – und auf Situationen im beruflichen und privaten Alltag übertragen?

Der Workshop bietet die Möglichkeit, neue Ideen im Miteinander zu erfahren und auszuprobieren:

… dich selbst und andere wahrnehmen,
… deine Rolle in deinen Beziehungen klären,
… deine Muster und wunden Punkte kennen und wertschätzen lernen,
… klare Botschaften senden,
… Umgang mit Missverständnissen und Misserfolgen,
… Führen und Folgen als verantwortungs- und genussvolle Angelegenheit erleben.

Ganz bewusst wechseln sich dabei Inputs und Übungen zur Gewaltfreien Kommunikation und das Tanzen- und Fühlen lernen beim Tango Argentino ab. Unser Schwerpunkt liegt auf der Auseinandersetzung mit den Grundelementen von beidem: Empathie, Präsenz, Achtsamkeit, Vertrauen und einer wertschätzenden zugewandten Haltung.

Alte Hasen und Neulinge, sowohl in der GFK, als auch im Tanz sind herzlich willkommen.
Die Kombination von GFK und Körperarbeit bietet auch den lang Geübten eine neue Erfahrungsmöglichkeit. Vorkenntnisse sind daher willkommen und gleichzeitig keine Voraussetzung!
Ihr könnt euch paarweise oder auch einzeln ohne (Tanz-)Partner anmelden – beides ist willkommen!

Der pädagogische Alltag birgt an vielen Stellen Konfliktpotenziale: Kinder oder Jugendliche geraten miteinander in Streit. Fachkräfte müssen auf heikle Verhaltensweisen junger Menschen reagieren. Eltern und Fachkräfte legen Situationen unterschiedlich aus. Innerhalb des Teams oder zwischen Mitarbeitenden und Leitung kommt es zu grundlegenden Differenzen.

Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation begleitet Menschen aus Konflikten in die Kooperation. Durch wohlwollende Würdigung der Bedürfnisse aller Beteiligten können belastbare Beziehungen und nachhaltige Lösungen entstehen.

Kinder und Jugendliche entwickeln sich umso zuversichtlicher, eigenverantwortlicher und gemeinschaftsfähiger, je öfter sie sich in krisenhaften Herausforderungen erfolgreich bewähren. Dafür brauchen sie kompetente Begleitung durch authentische, empathische, geduldige und wegweisende Bezugspersonen.

Der Kurs bietet auf Basis differenzierter Prinzipien und klarer Sprache Methoden für Beratung, Mediation und Training sowie konkrete Konzepte, die auch dazu beitragen, die Institution für Lernerfahrungen zu öffnen. Die Ansätze sind für alle Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendhilfe geeignet.

Die Teilnehmenden gewinnen Sicherheit in der Entschärfung von Konfliktbomben, in der Begleitung innerer Klärungsprozesse, im Stiften von Verbindung zwischen Streitenden, in der Förderung von Konflikt- und Beziehungskompetenz von Kindern, Jugendlichen und Eltern sowie in der Entwicklung starker Teamarbeit und Organisationen. Die Teilnehmenden werden dabei unterstützt, sich auf mehreren Ebenen weiter zu entwickeln: als Mensch und Fachkraft, als Berater*in und Mediator*in, als Trainer*in, als Mitarbeiter*in und ggf. als Führungskraft.

 

Nutzen

• Konflikt- und Beziehungsfähigkeit in herausfordernden, vor allem pädagogischen Situationen
• Beratung und Empowerment im Kontakt mit Einzelpersonen bei inneren Klärungsprozessen
• Mediation und Verständigung im Kontakt mit mehreren (Konflikt-) Beteiligten
• Training und Entwicklung. Anregung und Förderung von Selbstkompetenz und Sozialkompetenz in Projekten
• Beitragen zur Entwicklung von sozialen Organisationen als Team-Mitglied, ggf. auch als Führungskraft, sowie von sozialem Wandel

 

Zeitrahmen / Programm

Modul 1 (3 Tage): 18.-20.11.2021
• Nur mit mir! Konflikt- und Beziehungsfähigkeit in herausfordernden, vor allem pädagogischen Situationen als Konflikt-Beteiligte*r

Modul 2 (3 Tage): 13.-15.01.2022
• Worum geht es dir eigentlich? Beratung und Empowerment im Kontakt mit Einzelpersonen (Kindern, Jugendlichen, Eltern, ggf. Mitarbeitenden) bei inneren Klärungsprozessen

Modul 3 (3 Tage): 24.-26.03.2022
• Das können wir klären! Mediation und Verständigung / Verbindung stiften und kooperative Lösungsfindung im Kontakt mit mehreren (Konflikt-)Beteiligten

Modul 4 (3 Tage): 23.-25.06.2022
• Miteinander lernen: Training und Entwicklung / Anregung und Förderung von Selbstkompetenz und Sozialkompetenz in Projekten

Praxis-Projekt
Eigenständige Planung, Durchführung und Evaluation eines Projektes zur Förderung von Konflikt- und Beziehungskompetenz in sozialen Organisationen

Modul 5 (3 Tage): 07.-09.10.2022
• Abschluss und Aufbruch: Projekt-Präsentationen / Beitragen zur Entwicklung von sozialen Organisationen als Team-Mitglied sowie ggf. als Führungskraft sowie zum sozialen Wandel

Arbeitszeiten

1. Modul-Tag: 10:00 – ca. 18:00 Uhr
2. Modul-Tag: 09:00 – ca. 18:00 Uhr
3. Modul-Tag: 09:00 – ca. 16:00 Uhr

Peergruppen und Transferaufgaben

Zwischen den Modulen finden jeweils (ggf. Online-)Treffen in Peergruppen statt. Die Treffen dienen der Bearbeitung von Aufgaben zur Unterstützung des Transfers in die berufliche Praxis und ermöglichen kollegialen Austausch.

Zertifikat

Das LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho stellt zusätzlich zur Teilnahme-Bescheinigung ein Zertifikat “GfK in Jugendhilfe, Kita und Schule” aus, wenn regelmäßige Teilnahme an den Peer-Gruppen, eine Bearbeitung der Transferaufgaben und die Dokumentation eines GfK-Praxisprojektes nachgewiesen werden.