
Eine tiefe Sehnsucht von uns Menschen ist es, friedlich und in Harmonie mit anderen und uns selbst zu leben.
Nach einem gelungenen Austausch mit unseren Mitmenschen fühlen wir uns zufrieden und im Einklang mit uns und den anderen. Wir fühlen uns wohl, weil wir durch die gemeinsam gefundene Lösung zum Wohlbefinden aller beitragen konnten. Leider erleben wir oft, dass wir nach einem Gespräch frustriert sind, weil wir uns nicht verständlich machen konnten, der Konflikt weiter besteht oder ein unbefriedigender Kompromiss gefunden wurde. Im ungünstigsten Fall erleben wir verhärtete Fronten, eisige Stimmungen oder sogar Kontaktabbrüche.
Wer oder was entscheidet, wann Gespräche gelingen und wann nicht?
Die „Gewaltfreie Kommunikation“ (GFK) nach Marshall Rosenberg gibt uns die Möglichkeit zu verstehen, wie Gespräche und mitmenschliche Kontakte gelingen und gibt uns einfache Gesprächsführungstechniken an die Hand.
In meinem Seminar „Wohlwollend miteinander reden“ möchte ich Ihnen anhand von Beispielen aus Ihrem Alltag die Grundlagen der „Gewaltfreien Kommunikation“ vorstellen. Gemäß dem Leitsatz „Vorwürfe sind ungünstig formulierte Bitten“ erhalten Sie eine Art „Übersetzungsprogramm“ für Kritik und Beschwerden. Sie lernen hinter Klagen und Vorwürfen die eigentlichen Bedürfnisse Ihres Gegenübers zu verstehen und darauf einzugehen. Gleichzeitig erfahren Sie, wie Sie selber Ihre eigenen Anliegen klar und „sozialverträglich“ formulieren können.
Der Boden für das Finden konstruktiver Lösungen für beide Seiten ist bereitet.
Wo können wir die „Gewaltfreie Kommunikation“ einsetzen?
Überall da, wo wir mit anderen Menschen im Kontakt sind, z.B.
im Privatleben:
in der Partnerschaft
in der Kindererziehung (Familie/Schule)
im Freund*innen- / Bekannt*innenkreis
in der Verwandtschaft, Nachbarschaft
am Arbeitsplatz:
im Umgang mit Kolleg*innen, Mitarbeiter*innen, Vorgesetzten,
mit Kund*innen, Klient*innen, Patient*innen, Schüler*innen
Inhalte der Fortbildung
• Anliegen bewertungsfrei und faktengerecht formulieren
• Emotionen empathisch und konstruktiv ansprechen ohne Schuldzuweisung und Vorwurf
• Bedürfnisse erkennen hinter „ungünstig“ ausgedrückten Bitten und Kritik
• konkrete Win-Win-Lösungen finden
• wertschätzend Feedback geben und Dankbarkeit ausdrücken

