GFK-Tag Köln – 11.September 2022

9. GFK Tag der VHS Köln in Kooperation mit Wandlungsimpulse (Anja Ufermann)

Auch in diesem Jahr haben wir es uns wieder zum Ziel gesetzt, den GFK Tag in Präsenz stattfinden zu lassen.

Das Angebot ist wie immer vielfältig und bunt. 18 Trainer:innen teilen in 18  Workshops Ihre aktuellen Lieblingsthemen und Übungen.

Wenn Sie sich bereits bei der VHS angemeldet haben, wählen Sie bitte die Workshops aus, damit wir Ihnen einen Platz reservieren können.

Wenn Sie noch nicht bei der VHS angemeldet sind, bitte zunächst über den gelben Anmeldebalken diesen Schritt gehen, bevor Sie sich hier für die Workshops entscheiden.

Das Tagesticket kostet 45 EUR

Die Anmeldung und Abrechnung erfolgt über die VHS Köln unter:

https://vhs-koeln.de/Veranstaltung/titel-Tag+der+gewaltfreien+Kommunikation+2022/cmx623d8d38865f3.html

Workshop Anmeldung

    Bitte wählen Sie Ihre drei Workshops.




    Workshopphase 1
    11.30 – 13.00 Uhr
    Workshopphase 2
    14.00 – 15.30 Uhr
    Workshopphase 3
    15.45 – 17.15 Uhr
    GFK – entschleunigt und lebendigRaum schaffen zwischen Reiz & Reaktion im Familienalltag.
    Constanze Grunewald Petschke
    Wie geht das ?Gewaltfreie Kommunikation – die Sprache des Friedens – Petra KlostermannGFK im Alltag – Christel Mennes Fröhlingsdorf
    SelbstfürsorgeKomm in Deine Mitte – Matthias FaustGut für mich sorgen – Dagmar BellenConnection before correction – Soraya Müller
    SelbstempathieDas mitfühlende Selbst – Jochen HiesterDeinem Nein begegnen – lauschend, wach, spürend – Nils ZierathDie Kraft des Selbstmitgefühls: Wie werden wir freundlicher mit uns? – Andi Smolen
    Wenn es tobt im Innen oder AußenBesser mit Widerständen umgehen, als sie zu umgehen – Burkhard KohlTriggersätze und Vorwürfe besser verstehen und anders darauf reagieren – Imke TrainerWillkommen zur Wolfsshow – Linda Mentner
    EmpathieDrei verschiedene Formen der Empathie – Verena OhnDas Schönste und Beste, Empathiemuskeltraining intensive – Anja UfermannVon gegenteiligen Meinungen und gegenseitigem Verständnis –
    Tanja Bunzel
    In Verbindung mit dem GegenüberWertschätzender Umgang in Gruppen:
    eine Einführung ins Systemische Konsensieren“ -Markus Rossmann
    Einfühlsam unterbrechen – Jochen HiesterGFK trifft Dialog – Helga und Wolfgang Klier

    Programmübersicht

    Eröffnung 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr

    9.30 – 9.45   Begrüßung

    9.45 – 10.15  Leben in der Wolfs- oder Giraffenwelt 

    Marshall Rosenberg, der Begründer der Gewaltfreien Kommunikation, hat sich als Symboltiere für die zwei Arten zu kommunizieren „gewaltvoll“ und „gewaltfrei“ den Wolf und die Giraffe ausgesucht. Daher finden sich in der Literatur auch die Begrifflichkeiten „Wolfs- und Giraffensprache“. Zudem wird in der GFK die Methode mit ihren vier Schritten von der Haltung der GFK unterschieden. In einigen szenischen Darstellungen wird die Schauspielerin Marie Dinger einen kleinen Einblick in die Welt des Wolfes und der Giraffe geben, mit dem Ansinnen ein bisschen Licht in die Unterschiedlichkeit beider Lebensweisen zu bringen.

    10.15 – 11.00  Vorstellung der Trainer*innen

    Pause von 11.00 Uhr bis 11.30 Uhr

    Erste Workshop-Phase 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr

    Im Alltag mit Kindern oder Erwachsenen entstehen immer wieder Situationen, in denen ein starker Reiz von außen in uns ein Verhalten auslöst, das vielleicht nicht unserer gewaltfreien Haltung entspricht. Häufig handelt es sich dabei um eine automatische Schutzreaktion unseres Nervensystems, das für unser Überleben sorgen möchte. Das macht evolutionär zwar Sinn, führt jedoch im Alltag häufig auch dazu, dass wir nicht mehr in der Lage sind, überlegt, selbstwirksam und unseren Werten entsprechend zu interagieren.

    In diesem Workshop erfahren Sie, wie unser Nervensystem aus Stressmomenten reagiert und wie sie typische Reiz-Reaktionsmuster im Familienalltag durch konkrete Techniken aus der Integrativen Achtsamkeitslehre effektiv unterbrechen. So können Sie auch in herausfordernden Situationen mit Ihrem Kind präsent, verbunden und empathisch bleiben.

    GFK-Erfahrung: keinerlei Vorkenntnisse notwendig

    Constance Grunewald-Petschke: Als ausgebildete Achtsamkeits- und Meditationslehrerin, Kommunikationstrainerin und Zwillingsmama möchte ich die Praxis der evidenzbasierten Achtsamkeit für möglichst viele Familien erfahrbar machen und so einen wertvollen Beitrag für ein bewusstes Miteinander leisten. Meine Workshops und Seminare für Eltern gestalte ich gerne mit einer guten Portion Lebensfreude und Leichtigkeit sowie der hierfür notwendigen Tiefe und Professionalität.

    Kontakt: https://www.achtsam-familie-sein.de

    Du kennst die 4 Schritte der GFK schon. Die Brücke in den Alltag zu schlagen fällt dir jedoch noch schwer: Du bist unruhig… Gedanken kreisen in deinem Kopf… Emotionen rühren dich immer wieder auf… du siehst dich immer wieder mal dies mal jenes unbewusst getan zu haben… du erkennst keinen Zusammenhang zwischen all dem – und erst recht keinen Sinn darin? Du hättest gerne mehr Klarheit, was da gerade in dir los ist – vor allem aber möchtest du einfach wieder in deine Mitte kommen.

    ​Basierend auf den 4 Schritten der GFK stelle ich dir ein Bild vor, mit dem du dich selbst plastisch verorten kannst, wo du gerade stehst. Dann weißt du auch, was zu tun ist, um wieder in deine Mitte zu kommen. Und genau das üben wir dann auch.

    GFK-Erfahrung: notwendig

    Matthias Faust begleitet Menschen auf dem Weg, zu realisieren, wie sie selbst (und das Leben) funktionieren. Damit sie sich und anderen nicht länger das Leben unnötig schwer machen – sondern es einfach nur genießen können.

    Kontakt: http://www.lebendig-verbunden-sein.de

    Wenn wir in aufwühlenden Momenten auf alte Verhaltensmuster zurückgreifen (z.B. Flucht, Angriff, Erstarrung), ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir gerade nicht im Kontakt mit unseren uns gerade antreibenden Gefühlen und Bedürfnissen sind. Wenn wir uns im Nachhinein für den Rückgriff auf solche Verhaltensmuster selbst innerlich fertigmachen, macht es das nicht besser – im Gegenteil.

    Hilfreich ist dagegen tiefes Mitgefühl für sich selbst zu entwickeln. In diesem Workshop wird der von Bärbel Klein und Stephan Seibert entwickelte Prozess des mitfühlenden Selbst demonstriert. Dieser basiert auf der Gewaltfreien Kommunikation und Erkenntnissen aus der Trauma-Forschung. Anschließend werden die Teilnehmenden diesen Prozess in Kleingruppen üben. Dies kann eine beachtliche Steigerung des Mitgefühls für sich selbst bewirken.

    GFK-Erfahrung: keinerlei Vorkenntnisse notwendig

    Jochen Hiester, Jahrgang 1975, Trainer für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC). Ich gebe seit 2004 Trainings in Gewaltfreier Kommunikation und wende diese im Rahmen von Coachings, Supervisionen und Mediationen an. Meine Angebote richten sich im beruflichen Kontext an Menschen aus den Handlungsfeldern Erziehung und Bildung und im privaten Kontext an Menschen, die Unterstützung in ihren Beziehungen wünschen.

    Kontakt: http://www.gewaltfrei-koblenz.de

    Als Führungskraft kann es mir passieren, dass ich zwischen den Stühlen sitze. Zum einen soll ich mein Team führen und zum anderen muss ich von meiner Führungskraft an mich gerichtete Anforderungen umsetzen. Neben der Freude an meiner Arbeit und der Arbeit im Team, erlebe ich vielleicht bei mir hin und wieder Widerstand in der Umsetzung meiner Aufgabe, so wie ich auch Widerstand in meinem Team erlebe. Beides macht die Zusammenarbeit nicht zwingend leichter.

    Was tun? Gemeinsam wollen wir in der uns zur Verfügung stehenden Zeit schauen, wie wir mit Widerständen umgehen können, ohne Selbstanklage, Verurteilung anderer oder das Stellen von Forderungen, die im Streit enden. Wie kann ich gehört werden mit meinem Widerstand und wie kann ich in Verbindung mit meinem Team sein ohne den Widerstand als Angriff zu verstehen.

    GFK Erfahrung: hilfreich

    Burkhard Kohl: Wir als Menschen wollen verstanden werden, wollen Zusammenhänge verstehen und die eigene Bedeutung erkennen können. Wir wollen uns beteiligen und zum Gelingen beitragen, um ein erfülltes, sinnstiftendes Leben zu führen.

    In diesem Sinne berate ich seit 27 Jahren Unternehmen Prozessstrukturen zu schaffen und Menschen innerhalb dieser Prozessstrukturen so zu begleiten, dass die umzusetzenden Aufgaben gesundheitsfördernd und stressreduzierend möglich sind.

    Kontakt: https://managementberatungburkhardkohl.de

    Empathie ist ein großer Begriff. Ihn zu definieren ist gar nicht so leicht.

    Empathie kennt zudem viele verschiedene Spielformen, und jede davon hat ihren ganz eigenen Charme. Drei „Formen“ von Empathie schauen wir uns in diesem Workshop näher an. Wir üben die „Anwendung“ in Paaren und Kleingruppen und tauschen uns anschließend über das Erlebte aus.

    GFK – Erfahrung: hilfreich

    Verena Ohn: Ich bin Verena Ohn, Projektmanagerin, Mutter von 3 Kindern und mittlerweile hauptberuflich Kommunikationstrainerin. Mein Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf der GFK mit Kindern; ich arbeite mit Eltern und pädagogischen Fachkräften. Meine Lieblingsthemen sind Sprachgewalt, Macht und Empathie, sowie die Moderation von Teamprozessen in Kitas.

    Kontakt: http://www.verenaohn.de

    Kennst Du das: Du engagierst Dich mit einer Gruppe von Menschen, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen. Ihr wollt wertschätzend miteinander umgehen und alle Beteiligten miteinbeziehen, doch wenn es um Entscheidungen geht, werden die Diskussionen hitzig, mühsam und anstrengend, und am Ende gibt es dann doch wieder Gewinner und Verlierer ???

    In diesem Workshop möchte ich Euch ein Entscheidungs-Prinzip erleben lassen, mit dem es machbar wird, gemeinsam und auf Augenhöhe Lösungen zu erarbeiten – und das ohne in endlosen Diskussionen zu verfallen.

    Es geht beim „Systemische Konsensieren“ darum, einen praktischen Weg zu gehen, die Bedürfnisse aller Beteiligten in eine Entscheidung einfließen zu lassen.

    Auf diese Weise entwickelt die Gruppe gemeinsam tragfähige Ergebnisse, die nachhaltig umsetzbar sind.

    Die Beschäftigung mit diesem Prinzip zeigt, dass es dabei um weit mehr als das reine Entscheidungsverfahren geht – es ist ein Ansatz zur bewussten Moderation von Gruppenprozessen und ein Weg zu einer wertschätzenden Diskussionskultur.

    GFK Erfahrung: keinerlei Vorkenntnisse notwendig

    Markus Rossmann:Ich bin Gastgeber für Entscheidungs- und Veränderungsprozesse.

    Meine Erfahrungen in der Software-Entwicklung wende ich mittlerweile freiberuflich als Moderator und Team-Coach für Organisationen, Vereine und Firmen an. Es ist mein Ziel, Räume zu erschaffen, in denen Menschen miteinander wirksam werden können, und dies auf eine nachhaltige, wertschätzende Weise.

    Die GFK hilft mir, in Gruppen Grundlagen für ein Zusammenkommen auf Augenhöhe zu legen. Um dann gemeinsam ins Handeln zu kommen, wende ich darüber hinaus Prinzipien an, die die Haltung der GFK in erlebbare Aktion setzen. Das Systemische Konsensieren ist dafür ein wertvolles Beispiel. Gerne setze ich auch Prinzipien aus der agilen Arbeitswelt oder der Systemischen Beratung ein.

    Kontakt:  www.mitwirksam.de

    Mittagspause von 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr

    Zweite Workshop-Phase von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr

    Der „Tanz“ mit Körper und Seele

    Klärung von Anliegen mit den vier Schritten der Gewaltfreien Kommunikation

    Bei Ärger, Spannungen oder Meinungsverschiedenheiten verschanzen wir uns vielleicht hinter einer Mauer des Schweigens, weil uns die Worte fehlen, um „das Ganze nicht noch schlimmer“ zu machen. Oder wir schieben Argumente und Urteile hin und her und kommen keinen Schritt weiter.

    Anhand eigener Themen erforschen wir auf dem „Tanzparkett“ – Bodenkarten mit den vier Schritten der Gewaltfreien Kommunikation – unsere Gefühle und Bedürfnisse zum jeweiligen Anliegen. Wir bekommen Klarheit darüber, was uns wirklich bewegt, wie wir dies anderen auf respektvolle Weise mitteilen und letztendlich zu einem friedvollen Miteinander gelangen.

    GFK-Erfahrung: hilfreich

    Petra Klostermann Ich bin freiberuflich Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation und Mediatorin. Hauptberuflich arbeite ich als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit in einem großen Gesundheitsunternehmen. Seit dreizehn Jahren prägt die Gewaltfreie Kommunikation mein berufliches und privates Wirken und unterstützt mich bei Klarheit, (Selbst-) Verantwortung und einem friedvollen Umgang mit mir selbst und meinen Mitmenschen.

    Kontakt:http://www.petra-klostermann.de

    Die GFK bietet nicht nur Werkzeuge in Konfliktsituationen konstruktive Lösungen zu finden. Sie bietet auch einen Weg, Klarheit über sich selbst zu finden und Wege zu gehen, die persönliche Zufriedenheit und Glück bringen. In diesem Workshop begeben wir uns auf die Suche nach unseren Bedürfnissen und tauschen uns darüber aus, welche Möglichkeiten es gibt, unser Leben lebendiger und reicher zu gestalten.

    GFK-Erfahrung: keinerlei Vorkenntnisse notwendig

    Dagmar Bellen ist seit 2007 Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (anerkannt vom Fachverband GFK), Gründerin der Akademie für achtsame und kreative Kommunikation in Köln, Diplombetriebswirtin, Pädagogin, Achtsamkeitstrainerin und Mutter. Schwerpunkte: GFK in Schule und Kindergarten, GFK mit Kindern, Persönlichkeitsentwicklung, GFK und Achtsamkeit. Sie bietet jährlich eine 15-tägige Trainerausbildung Achtsame Kommunikation in Bochum an.

    Kontakt:  http://www.verbindungen-schaffen.de

    Nils Zierath • Berg.Raus.Zeit

    Ein NEIN auf (d)eine Frage löst – neben Enttäuschung – oft auch Orientierungslosigkeit aus, besonders, wenn es unverhofft daherkommt. Vielleicht kennst du die sich ausbreitende „Verlorenheit“, die eintritt, wenn Denken und Sprache aufhören verfügbar zu sein.

    Daher führen wir in diesem Workshop zwei Dinge zusammen, die uns helfen, bei NEIN sprach- und handlungsfähig zu bleiben: (a) dich selbst spüren, dir erlauben, das gehörte NEIN körperlich in dir abzubilden – und (b) dieses Spüren in eine Sprache von Gefühlen und Bedürfnissen zu bringen, die dir ermöglicht, wieder Verbindung zu dir und deinem Gegenüber aufzunehmen.

    Der Workshop bietet dir sowohl Hintergrundwissen zu relevanten Vorgängen in unserem Nervensystem als auch praktische Übung an.

    GFK-Erfahrung: keinerlei Vorkenntnisse notwendig

    Nils Zierath :Ich unterstütze Menschen dabei ihr starkes authentisches Ja zu sich selbst zu entdecken und zu leben. Gerade in bewegten Zeiten gilt es  – im Job wie privat – statt Ängsten zu folgen, mit Neuem bewusst in Kontakt zu treten, zu lauschen, was entstehen will – und dieses aktiv mit zu gestalten. In meinen Herzensprojekten verbinde ich dafür Naturerfahrung und Persönlichkeitscoaching zu einem lebendigen Wachstumsabenteuer. Darüber hinaus bilde ich Menschen unterschiedlichster Organisationen im Rahmen von inhouse-Trainings in Gewaltfreier Kommunikation und Resilienzfähigkeiten aus und wirke als Prozessgestalter in Transformationsprojekten – hin zu einer enkeltauglichen, schöneren Welt, die wir im Herzen bereits kennen.

    Kontakt:

    Inhouse-Trainingshttps://nils-zierath.de

    Naturcoachinghttp://www.rauszeit.coach

    Den ganzen Tag rumort es in dir und plötzlich wird dir klar, es war dieser eine Satz, der dich den ganzen Tag beschäftigt hat? Der dich mit Trauer, Angst oder Wut erfüllt hat, wenn du an die Worte, die du gehört hast, gedacht hast? Hinter jedem Vorwurf st Den eckt ein unerfülltes Bedürfnis. In diesem Workshop buddeln wir die versteckten Wünsche aus, die sich in Vorwürfen verbergen und versuchen diese nutzbar zu machen. Mit Selbstempathie für uns und mit Empathie für unser Gegenüber.

    GFK-Erfahrung: keinerlei Vorkenntnisse gebraucht

    Imke Trainer: Jahrgang 1975, ist Mediatorin BM® und Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation. Ihre Leidenschaft für das Vermitteln und Übersetzen im Konflikt betreibt sie immer mit dem Ziel, dass dabei ein Perspektivwechsel entstehen darf. Doch was, wenn der sich einfach nicht einstellen will, trotz Gewaltfreier Kommunikation?

    Kontakt: http://www.rheinmediation.de

    Was auch immer jemand tut, es ist das Schönste und Beste, was dieser Person gerade zur Verfügung steht.“ – Dies ist wohl eines der herausforderndsten Prinzipien, die die GFK zu bieten hat.

    Wo in meinem Leben ist dies gerade besonders herausfordernd für mich? Welches Gegenüber lädt mich ein, mich meinem inneren Schmerz zuzuwenden, anstatt im Außen zu wüten? Denn wenn es in meinem Leben nicht so läuft, wenn es eng wird, meine Lebensgrundlagen vielleicht reduzierter werden, dann engt sich auch mein Blick im Außen ein: wo es neulich noch bunt war, plötzlich schwarzweiß und der „Feind“ marschiert auf.

    Meine Aufreger im Außen, seien es Verschwörungstheoretiker:innen, Neonazis, Politiker:innen, die Alten, die Jungen…..Worauf wollen sie mich aufmerksam machen? Worauf weist mich da das Außen hin? Bin ich bereit dies alles wieder zu mir zu nehmen, die volle Verantwortung zu übernehmen, und meine Feindbilder zu transformieren und den Mensch in meinem Gegenüber wieder zu sehen?

    GFK-Erfahrung: hilfreich

    Anja Ufermann ist Diplom-Pädagogin, Coach und Trainerin für gewaltfreie Kommunikation. Sie arbeitete über zwanzig Jahr lang in leitender Funktion in verschiedenen Erziehungs- und Bildungseinrichtungen. Heute berät und trainiert sie Menschen vor allem in sozialen Einrichtungen. Ihre Arbeit ist geprägt von Authentizität, Wärme und Humor und zeichnet sich durch Achtsamkeit und Wertschätzung aus. Zudem setzt sie sich für die Verbreitung der gewaltfreien Kommunikation durch die Organisation großer Veranstaltungen in diesem Bereich ein.

    Kontakt: http://www.wandlungsimpulse.de

    Menschen, die gründlich gelernt haben, dass es unhöflich sei, andere Menschen in ihrem Redefluss zu unterbrechen, haben bisweilen ein Problem: Was tun, wenn andere weitaus länger am Stück reden, als ihnen lieb ist? So tun als ob man noch immer bereit willig zuhört, während der Widerwillen steigt und steigt, ist alles andere als ehrlich. Hinzukommt, dass die redende Person bei einem „So tun als ob“ Ihres Gegenübers nicht erfahren kann, ab wann dessen Bereitschaft zuzuhören vorbei ist.
    In einer knackigen Übungsfolge mit einem sehr erprobten Vielredner als Sparingspartner (nämlich durch die Workshopleitung) können die Teilnehmenden ihre persönlichen Hürden beim einfühlsamen Unterbrechen und Möglichkeiten der Überwindung dieser Hürden kennen lernen und selbst erproben.

    GFK-Erfahrung: keinerlei Vorkenntnisse notwendig

    Jochen Hiester, Jahrgang 1975, Trainer für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC). Ich gebe seit 2004 Trainings in Gewaltfreier Kommunikation und wende diese im Rahmen von Coachings, Supervisionen und Mediationen an. Meine Angebote richten sich im beruflichen Kontext an Menschen aus den Handlungsfeldern Erziehung und Bildung und im privaten Kontext an Menschen, die Unterstützung in ihren Beziehungen wünschen.

    Kontakt: www.gewaltfrei-koblenz.de,

    Pause von 15.30 Uhr bis 15.45 Uhr

    Dritte Workshop-Phase von 15.45 Uhr bis 17.15 Uhr

    Wie oft reagiere ich in meinem Alltagsgeschehen aus meinen alten Mustern heraus? Statt mit mir in Verbindung zu sein, beschuldige / verurteile ich vielleicht mich oder mein Gegenüber ohne über meinen Tellerrand zu schauen. In diesem Workshop geht es um die Annäherung an die Gewaltfreie Kommunikation bei kleinen Alltagskonflikten, sei es die falsche Supermarktkasse, die Person, die nicht richtig einparkt oder die eingetrocknete Müslischüssel im Kinderzimmer.

    GFK-Erfahrung: keinerlei Vorkenntnisse notwendig

    Christel Mennes-Fröhlingsdorf: Ich bin ein Mensch, eine Frau, Ergotherapeutin, Kommunikationstrainerin auf Basis der Gewaltfreien Kommunikation, Naturerlebnis-Pädagogin, Hospizhelferin, Mutter, Ehefrau, Freundin, Tochter, Schwester …

    Bei alledem versuche ich mit einer Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit mit beiden Beinen am Boden zu bleiben.Egal mit welcher Geschichte oder welchem Hintergrund mir Menschen begegnen, wichtig ist mir ein menschliches Miteinander.

    Kontakt:http://www.natuerlich-kommunizieren.de

    Manchmal verlang uns der Alltag zuviel Vernüftigkeit ab. Wir sind auf dem Weg der Gewohnheit. Stress und Zeitmangel lassen uns nicht zur Ruhe kommen. Wir verlieren den Kontakt zu uns und anderen und zu dem, was uns lebendig sein läßt.

    In diesem Workshop wollen wir…

    anhalten, verweilen, uns erinnern, was uns wirklich wirklich wichtig ist im Leben, den Kontakt zu uns und zu Gleichgesinnten finden, sich klar werden, nachspüren, was wir brauchen und uns dann wieder (neu) ausrichten.

    So, come together and connect!

    GFK-Erfahrung: hilfreich

    Soraya Müller: In meiner Arbeit als Sozialpädagogin mag ich es mit großen und kleinen Menschen mit Freude, Leichtigkeit und Lebendigkeit gemeinsam zu forschen und dabei „im Tun“ zu lernen. Am liebsten möchte ich „Verbindung schaffen“ – in welcher Form auch immer.

    Ich gestalte Workshops und Seminare an Kitas und Grundschulen auf Basis der „Gewaltfreien Kommunikation“, biete (Eltern-)Coachings an und organisiere eine Familienfreizeit im Rheinland.

    Kontakt:  www.herzverbindungen.de

    Die meisten Menschen sehnen sich nach Mitgefühl. Zumal wenn es ihnen schlecht geht. Jedoch praktizieren es nur wenige mit sich selbst. Warum eigentlich? Selbstmitgefühl lässt uns geduldiger und verständnisvoller mit uns selbst sein. Es bietet unserem Geist eine Alternative um mit Zorn und anderen impulsiven Gemütsverfassungen umzugehen. Und nicht zuletzt sind wir durch Mitgefühl besser in der Lage, umgekehrt das Wohlwollen anderer Menschen anzunehmen. Warum also nicht mal ausprobieren?

    Der Ansatz einer freundlichen Haltung gegenüber uns selbst kommt ursprünglich aus der buddhistischen Philosophie und nennt sich Thathata. Es beschreibt das menschliche Konzept von der Akzeptanz der Gegenwärtigkeit in jedem gegebenen einzelnen Moment.

    Häufig lehnen wir jedoch das Jetzt ab, kritisieren uns und gehen hart mit uns in Gericht. Wenn wir einen Fehler machen, sehen wir die Schuld oft bei uns und denken: „Wieso habe ich nicht besser aufgepasst? Sowas dürfte mir nicht mehr passieren.“

    Ich stimme mit Marshall Rosenberg überein, wenn er sagte: „Alles was wir tun ist ein Versuch, um sich Bedürfnisse zu erfüllen.“ Ich lade ein, zu einem Workshop, in dem wir gemeinsam solch einen wertfreien Raum mit Hilfe eines bedürfnisorientierten Bewusstseins schaffen, erforschen und erleben. In der Schandtatenübung nach Jochen Hiester schauen wir einmal zurück: Was habe ich in der Vergangenheit gesagt oder getan was mir so gar nicht gefallen hat oder für das ich mich schäme? Und wie komme ich in eine wertschätzende Haltung mit mir und kann mich wieder umarmen?

    GFK-Erfahrung: keinerlei Vorkenntnisse notwendig

    Andi Smolen: Mein Name ist Andi und ich bin 33 Jahre jung. Auf meinen spirituellen Weg bin ich auf die GFK getroffen, die mein Leben auf dem Kopf gestellt und mein Horizont erweitert hat. Durch die Verantwortung, die ich mir dabei selbst geschenkt habe, bin ich unabhängiger geworden und habe dabei eine ganz besondere Person kennengelernt: Mich. Mein Wesen. Dabei hat mich die Kraft der Empathie besonders inspiriert. In Kontakt mit mir, habe ich festgestellt, dass die Achtsamkeit und mein Selbstmitgefühl dabei eine bedeutsame Rolle spielen, sodass ich beide Aspekte verbinde und in meinen alltäglichen Tätigkeiten praktiziere und kultiviere.

    Kontakt: gfk@andsmo.de

    „Ich hätte nicht so schusselig sein sollen!“, „Der nimmt sich ja was raus!“, „Ich sollte besser für mich sorgen!“… Erlebst du die Urteile, die dein Gehirn tagtäglich über dich selbst und andere produziert oft als hart und unangenehm, fühlst dich gelähmt und fragst dich vielleicht, warum du nach intensiver Beschäftigung mit der GFK noch immer nicht „weiter“, sondern oft in Wolfsgedanken „gefangen“ bist? In diesem Workshop lade ich dich dazu ein, deinen Wolf besser kennen zu lernen und uns gemeinsam auf die Suche nach den Geschenken zu begeben, die er uns mit seinen Urteilen anzubieten versucht.

    GFK Erfahrung: hilfreich

    Linda Mentner:  Ich, zertifizierte GFK Trainerin (CNVC ), Heilpädagogin und Projektleitung der bilingualen Arbeit bin hauptberuflich in einer Bonner Kindertagesstätte tätig. Das Thema „innere Wölfe“ fasziniert mich bereits seit längerer Zeit und ich forsche gerne daran. In diesem Workshop hoffe ich, eure Neugier zu wecken und die Spurensuche gemeinsam fortzusetzen.

    Kontakt: linda.mentner@gmail.com

    Polarisierung macht mir Angst, und in meinem Bewusstsein steigt und steigt die Wichtigkeit von Demokratie.

    Akzeptanz und Zugehörigkeit scheinen Grundvoraussetzungen für Gemeinschaftlichkeit. Was können wir also tun, um dies zu unterstützen?

    As die wichtigsten Strategien für Akzeptanz und Zugehörigkeit sehe ich „verstanden werden“, „gehört werden“, ernst genommen werden, was zählen, wichtig sein. Das kann ich tun, indem ich meine Empörung zunächst hinten anstelle und mein Ohr und mein Herz öffnen.

    Einander zuhören kann Türen öffnen.  Einander das Geschenk machen von „Ich habe dich wirklich gehört und wirklich verstanden“ für mich ein wichtiger Schlüssel. Und den Schlüssel brauchen wir, um Polarisierung entgegenzuwirken.

    In diesen 1,5 h möchte ich mit euch den Weg  vom „Ja, aber…!“ zum „Ach, so denkst du! Und so denke ich…“ erproben und gegenteiligen Meinungen Raum zum Verstehen geben. Es ist ein Experiment, das ich gerne im geschützten Rahmen des GFK-Tages mit euch erorschen möchte, um auch auf der Straße/ bei Demos/ in Diskussionen zuversichtlich miteinander in Gespräch zu gehen – Demokratische Gesellschaft zu stützen.

    GFK-Erfahrung: hilfreich

    Tanja Bunzel: Unterwegs für Wertschätzung, Würde und Respektvolle Verbindung. Trainerin und Beraterin auf Basis der Gewaltfreien Kommunikation, Schwerpunkte Bildungssystem und Familie. Reformpädagogin.  Verheiratet, Mutter von zwei Jungs, meinen größten Geschenken zum Wachsen und Lernen.

    Kontakt:http://www.klarheitundverbindung.de

    Die GFK (mit Gefühlen, Bedürfnissen,…) führt  zur eigenen Klarheit und hilft auszudrücken, was wir wirklich meinen. Unser Gegenüber kann uns so leichter verstehen. Der Dialog nach D. Bohm u.a. (mit seinen Kernfähigkeiten) unterstützt diesen Ansatz – besonders für Gruppen im privaten, beruflichen und öffentlichen Kontext. Wir hören anderen so vorbehaltlos und offen wie möglich zu und machen uns gleichzeitig unseren „inneren Dialog“ bewusst. Mit unserer Haltung laden wir andere ein, die eigene Welt vertrauensvoll sichtbar zu machen. Anstrengende Gespräche verwandeln sich in ein wohlwollendes und bereicherndes Miteinander  und führen zu gemeinsamen  neuen und überraschenden Ideen und Gedanken – gerade auch beim Lösen von Problemen.

    GFK-Erfahrung: hilfreich

    Wolfgang Klier war von1975 bis 2002 hauptberuflicher pädagogischer Mitarbeiter (Programmplaner, Fachbereichsleiter, Dozent) in der Erwachsenenbildung (VHS), er ist zertifizierter Zwiegesprächs-Begleiter und Dialog-Prozess-Begleiter.

    Helga Klier  ist Sozialwissenschaftlerin und Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation nach M.B. Rosenberg. Sie ist Dialog- und Zwiegesprächsbegleiterin und kombiniert bei Bedarf diese Ansätze. Sie arbeitet seit über 20 Jahren  als Dozentin, Beraterin und Supervisorin und bietet in den genannten Bereichen Einführungen,Weiterbildungen und Coachings an.  Ihr Anliegen ist es: Jede/r  möge den klaren Kontakt zu sich finden,  sein/ihr inneres Potential entfalten und  in kreativen Kontakt mit seinem/ihrem Gegenüber und dem Leben kommen.

    Kontakt: helga.klier@koeln.de

    Gemeinsamer Abschluss von 17.30 Uhr bis 18.00 Uhr

    Marshall Rosenberg liebte es am Ende eines Tages „Feiern und Bedauern“ auszudrücken. Daher kommen wir zum Abschluss zusammen, um Erkenntnisse zu teilen und auf diese Weise zum Lernen der anderen beizutragen.

    Gerne nahm Marshall dann auch seine Gitarre zur Hand, um ein Lied zu singen. Jochen Hiester nutzt den Flügel des Rautenstrauch Museums, um ein Lied vorzutragen und zum Abschluss ein Lied von Marshall mit uns zu singen.

    Welch schöner Abschluss nach einem hoffentlich inspirierenden und verbindendem Tag!