GFK-Tage Stuttgart:

Das Tagesticket kostet 90 EUR, Einzelworkshops kosten 30 EUR.

Das Seminar ist ausgebucht; ausgebuchte Workshops werden auch nicht mehr angezeigt. Wir führen keine Warteliste.

Bitte jede Teilnehmerin / jeden Teilnehmer separat buchen. Danke!

GFK-Tag Stuttgart Tag 1

Tagesticket 1. Februar 2020

Stückpreis: 90,00 EUR
(incl. 0,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Einzel-Workshops GFK Tage Stuttgart

Stückpreis: 0,00 EUR
(incl. 0,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

1. Februar 2020

Vortrag 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr

Pause von 11.00 Uhr bis 11.30 Uhr

Erste Workshop-Phase 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr

• Erleben Sie an Ihrem Arbeitsplatz schwierige Situationen?
• Können Sie an Entscheidungen in Ihrem Zuständigkeitsbereich nicht mitwirken?
• Wird Ihnen eine Arbeitsmenge übertragen, der Sie nicht gewachsen sind?
• Herrscht ein unachtsamer Umgang im Miteinander in Ihrer Arbeitsumgebung?
Wir wollen gemeinsam den Blick weiten und den Fächer unserer Strategien vergrößern, um unsere Resilienz zu stärken.
Finden Sie sich wieder? Dann freuen wir uns, Sie in unserem Workshop willkommen zu heißen.
Susann Richter-Funk und Brigitte Wagner

Einführungsseminar erwünscht

Das alte Machtgefälle in Beziehungen ist „out“, keine(r) will mehr vom anderen bestimmt werden oder sich einfach gegen den/die andere durchsetzen. Und doch gehen subtile Machtkämpfe weiter, die weniger offensichtlich sind. Wie gehen wir um mit dem Themenfeld Abhängigkeit – Unabhängigkeit? Haben beide wichtigen Anteile in uns und unserer Beziehung ihren Platz? Was bedeutet für uns Respekt im Umgang miteinander und was heißt es, ihn zu verlieren? Welchen Umgang mit Konflikten haben wir und wie können wir sie unterscheiden von emotionalen Altlasten, die bei uns und unserem Gegenüber an die Oberfläche kommen? Diesem spannenden Feld im neuen Beziehungsparadigma wollen wir uns in diesem Workshop nähern.

“Ist Macht ‘gut’ und Gewalt ‘böse’? Was unterscheidet sie überhaupt? Wie kann ich ‘gewaltlos’ sprechen und handeln? Und wieso braucht gerade Mann Mut, das zu tun? Was ‘kostet es’ uns, wenn wir nicht das tun, was uns wirklich wichtig ist? Und was gewinnen wir, wenn wir es tun? Was hat Macht mit machen zu tun? Wie kann ich aus ‘Macht-Spielen’ aussteigen? Und wieso braucht es oft Mut, um zu fühlen?

Nach einer Einstiegsübung zu Augenhöhe und Gleichwürdigkeit erkunden wir im Rahmen eines Kreisgesprächs obige Fragen aus unseren unterschiedlichen, subjektiven Sichtweisen heraus … und lassen uns von dem, was dadurch lebendig wird, überraschen, inspirieren und ermutigen.”

Wie prägen gesellschaftliche Bilder unsere Sexualtität?

Wir erforschen gemeinsam, wie gesellschaftliche Bilder von Männer, Frauen und Sex unsere persönliche Sexualität beeinflussen. Mit Hilfe der GFK erforschen wir, welche Auswirkung das auf unser Leben hat: Wie sehen wir uns selbst als sexuelles Wesen?  Wie erfahren wir unsere Beziehung? Und wie treten wir mit unseren Intimpartner*innen in Kontakt? Abschließend tauschen wir Ideen aus, wie wir uns selbst aus diesen Mustern befreien.

Annette Martucci und Anat Schanung

Parallel zu diesen Workshops gibt es die Empathie-Tankstelle und eine Gruppe, die sich mit dem Verlauf einer Übungsgruppe beschäftigt.

Mittagspause von 13.00 Uhr bis 14.30 Uhr

Zweite Workshop-Phase von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr

Mit Elementen aus Tanztherapie und Achtsamkeitspraxis sich und den anderen sanft begegnen, Geist und Körper zentrieren, authentischen Ausdruck und wache Entspanntheit erleben.

Ein Weg für entspanntere Beziehungen, einfühlsamen
Perspektivwechsel und mehr emotionale Sicherheit im Schulalltag.

Wir stellen den Ansatz der Restorativen Schule vor, in dem der Fokus auf Beziehungsgestaltung und Verantwortungsübernahme für das eigene Verhalten liegt. Insbesondere dann, wenn andere Personen zu Schaden gekommen sind. Der Ansatz basiert auf Wahrnehmung, Respekt und gegenseitiger Wertschätzung, gibt Raum für Gefühle (stärkt somit
die Kompetenz im Umgang mit Gefühlen) und bildet eine Grundlage für ein gelingendes Lernen und Lehren an Schulen.

Wir zeigen einen kurzen Film, arbeiten handlungsorientiert und an aktuellen Beispielen.

Judith Kohler und Annett Zupke vom Institut für Restorative Praktiken (Berlin), die Schulungen in Gewaltfreier Kommunikation (GFK), Restorativen Ansätzen sowie auf der GFK basierte Mediationen anbieten

Wir alle kennen die unbefriedigenden Machtkämpfe in der Familie: es wird Druck erzeugt und am Ende setzt sich eine(r) mit ihrem/seinem Anliegen durch. Den Preis zahlen unsere Beziehungen: das Vertrauen und Wohlwollen füreinander nehmen ab. Doch wie finden wir hinaus aus diesem wohlbekannten Muster? Was heißt Gleichwürdigkeit im Familienleben, welche Aufgabe habe wir als Eltern, wenn es gilt, das Familienschiff gut durch Sturm und Wind zu steuern? Was bedeutet der Ausstieg aus dem alten Machtparadigma, wo wir als Eltern uns mit unseren Bedürfnissen durchsetzen und jetzt gleichzeitig nicht im Gegenteil landen wollen, wo allein die kindlichen Wünsche uns steuern? Da wartet viel Neuland auf uns, das wir im Workshop erkunden wollen.

“Wo tue ich immer wieder etwas und spüre gleichzeitig “”das stimmt so nicht (mehr) für mich””? Was will ich wirklich machen … und mit wem? Wovon will ich mehr erleben? Was lässt mich ganz lebendig werden? Wo finde ich den Mut und die Kraft mehr davon zu tun? Und welche Rolle spielen Achtsamkeit und Mitgefühl, auch für mich selbst, bei all dem?

In kleinen Übungen werden wir uns mit diesen großen Fragen beschäftigen … und dabei unsere je eigene Erfahrungen machen. Möglicherweise werden wir dabei über die Buntheit unserer Unterschiedlichkeit staunen … und uns in den von uns allen geteilten Bedürfnissen verbunden erleben.”

Wir üben gemeinsam Dinge, die in Übungsgruppen oft keinen Platz finden, z.B. „Wie stelle ich eine Bitte in einer größeren Gruppe?“ oder „Was braucht eine Verbindungsbitte, damit sie tatsächlich Verbindung unterstützt?”

Vorkenntnisse in der GFK erwünscht

ein Impuls-Workshop Eine Sprache des Herzens

• Möchten Sie sich abwenden von sprachlicher Ablehnung und Abwertung?
• Möchten Sie Ihren Standpunkt vertreten, ohne den anderen zu verletzen?
Die Gewaltfreie Kommunikation bietet die Möglichkeit, sich auf Augenhöhe zu begegnen.
In diesem Workshop bekommen Sie erste Impulse zur Haltung hinter der Gewaltfreien
Kommunikation und zum Modell der vier Schritte.
Die Sprache des Herzens ermöglicht
• eine achtsame, lebensdienliche Sprache zu sprechen.
• mit sich selbst und anderen wertschätzend umzugehen.
• sowohl Ihre als auch die Bedürfnisse Ihrer Mitmenschen zu hören und anzunehmen.
• Kritik, Urteile und Angriffe umzuwandeln.

Pause von 16.00 Uhr bis 16.30 Uhr

Dritte Workshop-Phase von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

…über meine eigenen, von mir ungeliebten Anteile? Und was geschieht, wenn ich atmend und spürend mit dem bin, was ist? Ich biete Euch einen Weg der Achtsamkeit an, mit Bewegung, Atem, Spüren und Berühren endlich das zu sehen, was schon so lange wartet.

Ein Weg für entspanntere Beziehungen, einfühlsamen
Perspektivwechsel und mehr emotionale Sicherheit im Schulalltag.

Wir stellen den Ansatz der Restorativen Schule vor, in dem der Fokus auf Beziehungsgestaltung und Verantwortungsübernahme für das eigene Verhalten liegt. Insbesondere dann, wenn andere Personen zu Schaden gekommen sind. Der Ansatz basiert auf Wahrnehmung, Respekt und gegenseitiger Wertschätzung, gibt Raum für Gefühle (stärkt somit
die Kompetenz im Umgang mit Gefühlen) und bildet eine Grundlage für ein gelingendes Lernen und Lehren an Schulen.

Wir zeigen einen kurzen Film, arbeiten handlungsorientiert und an aktuellen Beispielen.

Judith Kohler und Annett Zupke vom Institut für Restorative Praktiken (Berlin), die Schulungen in Gewaltfreier Kommunikation (GFK), Restorativen Ansätzen sowie auf der GFK basierte Mediationen
anbieten.

In der Präsenz mit mir selbst für mich und andere da sein können.

Wie fühlt es sich an, wenn ich gut für mich sorge? Wie ist es, wenn ich das nicht kann? Was brauche ich? Wie kann ich (versteckte) Bedürfnisse finden und ihnen im Alltag eher gerecht werden? Eine neue Achtsamkeit für mich weitet auch meinen Blick für andere.

Macht erleben – Macht haben, erforschen der beiden Aspekte

Einführungsseminar + Vertiefung erwünscht

Anhand konkreter Erlebnisse erkunden wir in der Gruppe die beiden Positionen in Machtsituationen. Eine strukturiert begleitete Einzelarbeit ermöglicht uns, in die eigenen und auch in die Schuhe des anderen zu schlüpfen. Aus der Empathie heraus weiten wir unseren Blick, um Ideen für unser Handel zu entwickeln und tauschen uns in der Gruppe dazu aus.

Von Neuro-Privilegien und Nervensystem-Empowerment

Was kann uns, auch parallel zur GFK, dabei unterstützen, im Kontakt immer mehr auf eine „innere Augenhöhe” zu kommen? Hintergrundwissen, Landkarten, kleine Übungen und praktische Tools, die überraschend, manchmal ungewohnt und (fast) immer nachhaltig hilfreich sind. Was das mit GFK zu tun hat? Seien Sie neugierig!

Gesellschaftlicher Wandel mit GFK. Sich und andere empathisch begleiten, wenn wir strukturelle Probleme angehen.

Gesellschaftlicher Wandel stellt uns nicht nur vor kognitive Probleme, sondern kann uns auch in emotionale Schwierigkeiten bringen, die einige Menschen meiden. Was hindert uns, genau hinzuschauen? Strukturelle Probleme erzeugen regelmäßiges Leid. Sie sind schwer zu lösen, da wir uns oft unbewusst an deren Abläufe gewöhnt haben. Um uns gegenseitig empathisch zu unterstützen, beobachtete strukturelle Probleme anzugehen, drücken wir unsere Gefühle aus, erspüren unsere Bedürfnisse, und bitten um spezifische Unterstützung.

Angesichts der Lage der Welt möchte ich nicht trödeln und wähle als Beispiel eine recht knifflige Struktur, das Prinzip Privateigentum. Nach einer Beobachtungsphase fragen wir uns, was unser Blick auslöst, was wir brauchen, und worum wir uns gegenseitig bitten, um bereit zu sein, unsere Bedürfnisse in Gemeineigentum zu erfüllen.

Gemeinsamer Abschluss von 18.00 Uhr bis 18.30 Uhr

2. Februar 2020

9.30 Uhr bis 16.30 Uhr Workshop

System.Rolle.Dynamik.

Machtdynamiken erkennen und Fähigkeiten für einen bewussten Umgang jenseits von Ohnmancht und Verteidigung entwickeln

Wir alle haben in unseren unterschiedlichen Lebenszusammenhängen unterschiedliche Rollen im System: Kind der eigenen Eltern, Mutter/Vater, PartnerIn, Angestellte oder Führungsperson, als Mensch einer Ethnie, einem Land, einem Geschlecht zugeordnet …. und jedes Mal ändert sich was in der jeweiligen Machtdynamik.
In diesem Workshop wollen wir die Bedeutung dieser Dynamik erkennen und lernen, die jeweiligen Interaktionen durch die systemische Linse zu betrachten. Wir werden das weite Feld zwischen der guten Absicht unseres Handelns und der (manchmal anderen) Wirkung, die es für andere haben kann, erkunden. Wie können wir da (Selbst)Empathie leben, anstatt in eine Verteidigungshaltung zu fallen?
Wie können wir in einer anderen Situation unsere Stimme finden, wenn Menschen auf eine Weise behandelt werden, die nicht mit unseren Werten übereinstimmen, d.h. unsere Lähmung und Machtlosigkeit überwinden?

 

Jeyanthy Siva

wird übersetzt von Flavie Singirankabo

Mittagspause von 13.00 Uhr bis 14.30 Uhr

Workshopende 16.30 Uhr