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GFK Basics: Empathie. Modul 1 Aggression, Ärger, Wut

18. Januar 2020/11:00 - 17:00

Empathie
Grundlagenseminar in 4 Modulen, samstags 11-17 Uhr

Empathie ist zusammen mit dem Viererschritt Schlüsselfähigkeit der GFK. Das Seminar fördert eine realistische Praxis, mit der man Gefühle wirklich auffangen, halten und integrieren kann. Wer mit ihnen vertraut ist, macht sie zu Helfern, anstatt Begegnungen von ihnen durchkreuzen lassen.

Wenn Empathie warm und tief ist, fließend und präzise (anstatt bemüht oder flach), sind ihre Wirkungen entsprechend: inspirierend, heilsam, paradiesisch nennen Teilnehmer diese Erfahrung. Diese Qualität kann man lernen.

Empathie unterscheidet sich von Trost, Mitleid und Beratung. Sie ist ein sanfter und präziser Zugang zu Gefühlen, Gedanken, Bedürfnissen. Neben dem “Viererschritt” ist sie die Schlüsselfähigkeit in der GFK. Empathie geben lernt man durch Empathie bekommen.

In jedem Modul steht ein Gefühl im Mittelpunkt mit Informationen zu Entstehung und Veränderung. Ein entspannter Zugang kann Schritt für Schritt aufgebaut werden. Weitere Gefühle sind durch Beispiele so präsent, dass man sich nach und nach mit ihnen anfreunden kann.

Empathie ist wirkliches Hinhören, reine Präsenz,
Einfühlung in die Welt des Anderen,
Abstand von allem, was man glaubt, über ihn zu wissen
Und Freisein vom Wunsch, ihn zu verändern.
                                                    Dagmar Albrecht

Wer mit den eigenen Gefühlen vertraut ist, kann sie leichter bei anderen begleiten. Vermittelt werden “technische” Aspekte von Empathie. Gleichzeitig ist Empathie durchgängig so präsent, dass Wesen und Wirkung intensiv erlebt werden können und zum Entwickeln der persönlich stimmigen, eigenen Praxis anregen. Im aktiven Übungsfeld können Beispiele reflektiert und individuelle Lösungswege entwickelt werden. Zwischen den Modulen ist Zeit für Erprobung im Alltag.

Beispiele für Trainingsthemen

Empathie mit und ohne Worte
Präsenz und Fokus
Ton und Stimmung
Zeit und Rhythmus
Hören und gehört werden
Verstehen und verstanden werden
Gefühle abwehren
Gefühle willkommen heißen
Trigger beim Zuhören
Trigger beim Sprechen
Einfluss früherer Erfahrungen
Persönliche Prägungen
Selbstfürsorge beim Geben von Empathie

Seminarort
Überlingen, Oktave Goldbach

Training und Erholung zugleich – intensives und entspanntes Lernen in Gruppen von 4 – 9 Teilnehmenden, in schönen Räumen mit weitem Seeblick.

Termine

Alle Module auch einzeln buchbar. Grundkenntnisse der Vier Schritte sind erwünscht entsprechend einer Einführung. Im Zweifelsfall sprechen Sie mich bitte an.

Modul 1 Aggression, Wut, Ärger
Samstag, 18. Januar 2020, 11- 17 Uhr

Modul 2 Angst, Sorge
Samstag, 15. Februar 2020, 11-17 Uhr

Modul 3 Trauer, Schmerz, Verletztheit, Kränkung
Samstag, 7. März 2020, 11- 17 Uhr

Modul 4 Schuld und Scham
Samstag, 28. März 2020, 11- 17 Uhr

Info zu den einzelnen Modulen

Modul 1, Aggression

In diesem Modul steht Aggression im Mittelpunkt. Das Seminar vermittelt Informationen und Anleitung zum Umgang mit eigener und fremder Aggression und benachbarten Gefühlen. Kulturelle, familiäre und biologische Einflüsse werden ebenso einbezogen, wie die Dynamik von Aggression – wie sie entsteht, sich entwickelt und welche Veränderungsoptionen es gibt.

Aggression setzt massive Kräfte frei, allerdings ohne Rücksicht auf Andere. Das macht sie gefährlich und unbeliebt. Sie gehört jedoch zum Menschsein – wer sie für immer loswerden will, findet hier keine Rezepte. Vielmehr geht es darum, Aggressionen sinnvoll zu nutzen, ohne dass sie Schaden anrichten.

Wie wird Aggression zu Ärger, Wut, Hass, Gewalt? Wie gehe ich um mit fremder Wut?  Wie können unerwünschte Abläufe verändert werden? Wenn die eigentliche Botschaft entschlüsselt ist, legen sich Wut und Ärger. Wie das geht, zeigt das Seminar an praktischen Beispielen. Die häufigsten Auslöser werden überschaubar gemacht, ebenso eine Reihe von „Gedanken“, die (unbewusst) das Wutgeschehen befeuern. Transparenz hierin ist oft schon ein wesentlicher Schritt zur Veränderung.

An praktischen Beispielen können Erfahrungen reflektiert und neue Wege entwickelt werden.  Alternativen im Umgang mit Macht und Aggression bedeuten persönliche und gesellschaftliche Veränderung.

Empathie gibt Gefühlen einen Raum, in dem sie da sein können und sich verändern dürfen – aber nicht müssen. Je nach Motivation und Interesse der Teilnehmenden werden Gefühle dieses Spektrums eher theoretisch an fremden und/oder eigenen Beispielen behandelt. In welchem Tempo und in welcher Tiefe Sie arbeiten, bestimmen Sie.

 

Modul 2,  Angst entmachten

In diesem Modul steht Angst im Mittelpunkt. Das Seminar gibt Informationen und Anleitung zum Umgang mit eigener und fremder Angst und benachbarten Gefühlen. Kulturelle, familiäre und biologische Einflüsse werden ebenso beleuchtet wie Dynamik von Angst – wie sie entsteht, wie sie verläuft und welche Veränderungsoptionen es gibt.

Wie beeinflusst Angst mein Verhalten, meine Entscheidungen? Welche Werte und Ziele gebe ich evtl. dabei auf? Wie gehe ich um mit fremder Angst? Anhand eines einfachen Modells können Ängste bestimmten Bereichen zugeordnet werden, wodurch sie klarer fassbar und weniger mächtig werden. Hilfreich ist es auch, das Netz weitverbreiteter, unbewusster „Gedanken“ zu kennen, die das Angstgeschehen befeuern. Sie werden transparent gemacht und Wege zu ihrer Entmachtung gezeigt.

Was für Schmerz gilt, gilt auch für Angst: Ohne sie gäbe es keine Entwicklung. Der Kurs bietet keine Rezepte für die, die nie mehr Angst haben wollen. Eigene Ängste erkennen und fremden Ängsten bewusster begegnen ist ein starker Schritt persönlicher Befreiung. Im aktiven Übungsfeld können Beispiele reflektiert und neue Ansätze entwickelt werden.

Empathie gibt Gefühlen einen Raum, in dem sie da sein können und sich verändern dürfen – aber nicht müssen. Je nach Motivation und Interesse der Teilnehmenden werden Gefühle dieses Spektrums eher theoretisch an fremden und/oder eigenen Beispielen behandelt. In welchem Tempo und in welcher Tiefe Sie arbeiten, bestimmen Sie.

 Angst ist die Wirklichkeit der Freiheit vor der Möglichkeit. (Kierkegaard)
Wer keine Angst hat, hat keine Phantasie (Erich Kästner)

In diesem Modul steht Angst im Mittelpunkt. Das Seminar gibt Informationen und Anleitung zum Umgang mit eigener und fremder Angst und benachbarten Gefühlen. Kulturelle, familiäre und biologische Einflüsse werden ebenso beleuchtet wie Dynamik von Angst – wie sie entsteht, wie sie verläuft und welche Veränderungsoptionen es gibt.

Wie beeinflusst Angst Verhalten und Entscheidungen? Welche Werte und Ziele gebe ich evtl. dabei auf? Wie gehe ich um mit fremder Angst? Anhand eines einfachen Modells können Ängste bestimmten Bereichen zugeordnet werden, wodurch sie klarer fassbar und weniger mächtig werden. Hilfreich ist es auch, das Netz weitverbreiteter, unbewusster „Gedanken“ zu kennen, die das Angstgeschehen befeuern. Sie werden transparent gemacht und Wege zu ihrer Entmachtung gezeigt.

Was für Schmerz gilt, gilt auch für Angst: Ohne sie gäbe es keine Entwicklung. Der Kurs bietet keine Rezepte für die, die nie mehr Angst haben wollen. Eigene Ängste erkennen und fremden Ängsten bewusster begegnen ist ein starker Schritt persönlicher Befreiung. Im aktiven Übungsfeld können Beispiele reflektiert und neue Ansätze entwickelt werden.

Angst ist die Wirklichkeit der Freiheit vor der Möglichkeit. (Kierkegaard)

Wer keine Angst hat, hat keine Phantasie (Erich Kästner)

Empathie gibt Gefühlen einen Raum, in dem sie da sein können und sich verändern dürfen – aber nicht müssen. Je nach Motivation und Interesse der Teilnehmenden werden Gefühle dieses Spektrums eher theoretisch an fremden und/oder eigenen Beispielen behandelt. In welchem Tempo und in welcher Tiefe Sie arbeiten, bestimmen Sie.

Modul 3, Verletztheit, Kränkung, Trauer, Schmerz

In diesem Modul steht Trauer im Mittelpunkt. Das Seminar bietet Informationen und Anleitung zum Umgang mit eigener und fremder Trauer und benachbarten Gefühlen. Der Einfluss von Traditionen und Wertvorstellungen wird einbezogen, ebenso wie die Dynamik des Gefühls – Entstehung, Verlauf, Veränderung.

Entäuschende Erfahrungen, ungerechte Behandlung, Verlust und Abschied sind schmerzlich, traurig. Es geht um Menschen, aber auch um Wünsche, Ziele, Dinge, vieles mehr. Bleiben Schmerz und Trauer unbemerkt, zeigen sie sich oft in anderer Form, als Wut, Gleichgültigkeit, Rückzug, Sucht zum Beispiel. Vielleicht wird Schmerz so weniger spürbar – verschwinden tut er nicht. Wieviel Schmerz will, soll, „darf“ ich zulassen? Welche Worte, Gesten sind hilfreich? Was hindert mich vielleicht, auf jemand zuzugehen?

„Schmerz ist unvermeidbar, Leiden gibt`s auf Wunsch“, sagt eine östliche Weisheit. Trauer ist nicht gleichbedeutend mit Leiden. Man sagt, sie helfe, loszulassen. Was bedeutet das? Was lasse ich los? Was passiert damit? Im Seminar können an praktischen Beispielen Erfahrungen mit „Loslassen“gesammelt werden. Der Kreis der Teilnehmenden bietet die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Perspektiven zu erweitern – im schweigenden oder sprechenden Miteinander. Ohne Schmerz gibt es keine Entwicklung, heißt es. Vielleicht vertiefen wir diese Aussage im Dialog. MBSR als bewährte Methode im Umgang mit Schmerz wird in Grundzügen vorgestellt. Vergänglichkeit einzubeziehen heißt, eine tiefere Verbindung zum Leben, zu sich selbst und anderen zu erschaffen.

Empathie gibt Gefühlen einen Raum, in dem sie da sein können und sich verändern dürfen – aber nicht müssen. Je nach Motivation und Interesse der Teilnehmenden werden Gefühle dieses Spektrums eher theoretisch an fremden und/oder eigenen Beispielen behandelt. In welchem Tempo und in welcher Tiefe Sie arbeiten, bestimmen Sie.

 

Modul 4, Schuld und Scham

In diesem Modul geht es um Schuld und Scham. Das Seminar bietet Informationen und Anleitung zum Umgang mit eigener und fremder Schuld und Scham. Kulturelle, familiäre und biologische Einflüsse werden ebenso beleuchtet wie die Dynamik dieser Gefühle – wie sie entstehen, sich entfalten und verändern.

Scham und Schuld betreffen Menschen im Innersten, im Selbstwert. Wer sie erlebt hat, meidet sie wahrscheinlich um jeden Preis. Das braucht oft mehr Energie, als sich ihnen zu stellen.

Schuldgefühle sind fast immer Bestandteil von Konflikten, bleiben jedoch meist unerkannt, werden hin- und hergeschoben. Sie mögen irrational sein oder nicht – auf jeden Fall bestimmen sie das Geschehen in nicht unerheblichem Maße. Mit Scham ist es ähnlich. Weit im Abseits sitzt und wirkt sie.

Schuld- und Schamgefühle sind auch Herrschaftsinstrumente – gewollt oder ungewollt. Wie funktioniert das? Welche Gefühle sind „nur“ künstlich-kulturell eingesickert? Welche eigenen Maßstäbe lege ich jetzt selbst zugrunde? Es erfordert Mut und ist unbequem, sich ihnen zu stellen. Weil ein Erwachsener jedoch eigenes Urteilsvermögen aktivieren kann – was Kindern nicht oder kaum möglich ist – ist die reale Gefahr überschaubar. Im aktiven Übungsfeld können Erfahrungen reflektiert und neue Ansätze entwickelt werden. Das eigene Wesen freier aufleuchten zu lassen ist der mögliche Gewinn.

Empathie gibt Gefühlen einen Raum, in dem sie da sein können und sich verändern dürfen – aber nicht müssen. Je nach Motivation und Interesse der Teilnehmenden werden Gefühle dieses Spektrums eher theoretisch an fremden und/oder eigenen Beispielen behandelt. In welchem Tempo und in welcher Tiefe Sie arbeiten, bestimmen Sie.

Preise

Preise je Modul (6 Stunden)
Geringverdiener  50-70 / Normalverdiener 80 / Gutverdiener 150 / Topverdiener 230 €  / Prekär und Reiche nach Absprache.
Frühbucher* und 2. Person-Preis  40-60 / 70 /130 /210 €.

Preise für Modul 1-4 als Gesamtpaket (24 Stunden)
Geringverdiener  120-240 / Normalverdiener 270 / Gutverdiener 470 / Topverdiener 780 € / Prekär und Reiche nach Absprache.

Ich frage Sie nicht nach Ihrem Einkommen. Bitte schätzen Sie sich selbst ein und geben Sie den gewünschten Betrag bei der Anmeldung an. Maßgeblich ist das Haushaltseinkommen. Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

*Frühbucher bis 4 Wochen vor Beginn

Bitte teilen Sie ebenfalls mit, ob Sie einzelne Termine oder das Gesamtpaket buchen wollen.

Details

Datum:
18. Januar 2020
Zeit:
11:00 - 17:00
Veranstaltungskategorie:
Website:
www.goldbach-seminare.de

Trainerin/Trainer

Albrecht, Dagmar
Telefon:
+49 (0)7732-8929151
E-Mail:
albrecht@goldbach-seminare.de
Website:
http://www.goldbach-seminare.de/

Ort

Überlingen-West
Goldbacher Straße 71
Überlingen, Baden-Württemberg 88662
+ Google Karte
Telefon:
0160-6942141

Details

Datum:
18. Januar 2020
Zeit:
11:00 - 17:00
Veranstaltungskategorie:
Website:
www.goldbach-seminare.de

Trainerin/Trainer

Albrecht, Dagmar
Telefon:
+49 (0)7732-8929151
E-Mail:
albrecht@goldbach-seminare.de
Website:
http://www.goldbach-seminare.de/

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Goldbacher Straße 71
Überlingen, Baden-Württemberg 88662
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