In diesem Kurs wollen wir die Haltung der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) weiter festigen und sie noch stärker Alltag integrieren. Dazu schauen wir auf wesentliche Schlüsselunterscheidungen innerhalb GFK. Ziel ist es, Veränderungen zu ermöglichen, Konfliktmuster bewusster wahrzunehmen und eine einfühlsame innere Haltung zu üben, die wertschätzendes Miteinander und Kooperation fördert – beruflich wie privat
Themen der vier Abende
- Beobachtung & Bewertung: Vom Widerstand in die Verbindung
Im Alltag bewerten wir ständig und ein gewisses Maß an Schubladendenken ist nützlich, um sich inunserer komplexen Welt zu orientieren. Hier wollen wir einen Schritt weiter gehen und unsBewertungen und Kategorien genauer anschauen. Wie beeinflussen unsere eigenen Kategorienunser Verhalten, in welchen Momenten belasten sie Beziehungen und schaden uns und wie könnensie gleichzeitig hilfreich sein? Wie können wir konstruktiv mit Widerständen umgehen und sie inVerständnis und Empathie verwandeln? - Gefühle & Bewertungen: Vom Stress in die Selbsteinfühlung
Wir fühlen die ganze Zeit und bemerken es oft erst, wenn die Emotionen nicht mehr weg zuignorieren und unsere Stressreaktionen deutlich spürbar sind. An diesem Abend wollen wir uns dieBeziehung zu unseren Gefühlen und Emotionen genauer anschauen. Was genau wollen uns unsereGefühle mitteilen? Wie beeinflussen Bewertungen unser Nervensystem und unsereStressreaktionen? Und welche Möglichkeiten gibt es den Kreislauf von Stress zu unterbrechen, umwieder in die Kraft der eigenen Gefühle zu kommen? - Bedürfnisse & Macht: Von der Ohnmacht zur Selbstermächtigung
In Gesellschaften sind wir oft in Kontexten von Strukturen und Hierarchien unterwegs, in denenMenschen mehr oder weniger Macht haben (um z.B. Entscheidungen zu treffen, Ressourcen zuverteilen etc.). Nun wollen wir unterschiedliche Perspektiven auf Macht erforschen. In welchenSituationen habe ich Macht? Wie kommen wir von der Ohnmacht in die Selbstermächtigung? Wiegelingt Augenhöhe auch in asymmetrischen Beziehungen? - Bitten & Gefühle: Von der Abgrenzung zum Frieden
Bitten zu formulieren sind Ausdruck unserer Selbstverantwortung und ein zentraler Aspekt, umWege der Bedürfniserfüllung mitzuteilen. Am letzten Abend liegt der Fokus darauf wie(vermeintliche) Bitten unsere emotionale Welt und dadurch auch unsere Beziehungen beeinflussen.Wie können wir konstruktiv auf Bitten reagieren und gleichzeitig die Beziehung stärken? Wie kannNein sagen leichter gelingen? Wie können wir die Bereitschaft ein Nein zu hören und anzunehmenerhöhen?
Der Vertiefungskurs richtet sich an alle mit GFK-Grundkenntnissen (insbesondere die 4 Schritte Beobachtung/Gefühl/Bedürfnis/Bitte).
Termine: 23.04. | 07.05. | 21.05. | 04.06.2026 jeweils von 17:30 – 20 Uhr





