GFK Tag eErfurt


Achtung:

Coronabedingt ist die Mittagspause versetzt, ein Teil der Teilnehmenden ist in Workshop-phase 2, ein anderer hat Pause.

Programmübersicht Samstag

Uhrzeiten für Raum 1 RAUM 1 Uhrzeiten für Raum 2 und 3 Raum 2 Raum 3
09.30 – 10.00 Uhr Empfang und Ankommen 09.30 – 10.00 Uhr Empfang und Ankommen Empfang und Ankommen
10.00 – 11.30 Uhr „Gewaltfreie Kommunikation – eine Tür zu mir Selbst. Übungen zur Vertiefung der GFK, für alle, die sich noch mehr lieben wollen.“ [Roland Eggert] 10.00 – 11.30 Uhr „Authentisch sein – und mich damit zum Geschenk für die Welt machen“ [Michael Hartenstein] „Eine Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg“ [Kerstin Völker]
11.45 – 13.15 Uhr „Familiensprechen“ [Peggy Kurdinat & Antje Reichert] 11.30 – 12.30 Uhr Mittagspause Mittagspause
13.15 – 14.15 Uhr Mittagspause 12.30 – 14.00 Uhr „Wie ich GFK im Alltag verankere – ein Austausch auf Augenhöhe“ [Steffen Quasebarth] „Mit dem GFK Tanzparkett und der Übung Timeline an der eigenen Vision arbeiten“ [Judith Reisert]
14.15 – 15.45 Uhr „Gewaltfreie Kommunikation – eine Tür zu mir Selbst. Übungen zur Vertiefung der GFK, für alle, die sich noch mehr lieben wollen.“ [Roland Eggert] 14.15 – 15.45 Uhr „Soziale Wunden brauchen sozialen Balsam“ [Michael Hartenstein] „NIE mehr ärgern … meinem Ärger mit SELBSTempathie begegnen …“ [DER GUnTEr SCHMIDT & Janette Lemke]
15.45 – 16.15 Uhr Pause 15.45 – 16.15 Uhr Pause Pause
16.15 – 17.45 Uhr „Selbstentwicklung durch aktive SelbstEMPATHIE …“ [DER GUnTEr SCHMIDT] 16.15 – 17.45 Uhr „Praxis der bewussten Entladung nach Vivian Dittmar“ [Peggy Kurdinat] „Die 13 Grundschritte der GFK” [Antje Reichert & Sandra Sinder]

 

 

 

 

Programmübersicht Sonntag

Uhrzeiten für Raum 1 RAUM 1 Uhrzeiten für Raum 2 und 3 Raum 2 Raum 3
09.30 – 10.00 Uhr Empfang und Ankommen 09.30 – 10.00 Uhr Empfang und Ankommen Empfang und Ankommen
10.00 – 11.30 Uhr „Liebesbeziehungen als Keimzelle für Entwicklung“ [Sebastian Podleska] 10.00 – 11.30 Uhr „Mit Feedback Persönlichkeit, Teams, Prozesse entwickeln …“ [Judith Reisert] „Den Schmerz unerfüllter Bedürfnisse in die Schönheit der Bedürfnisse umwandeln” [Antje Reichert & Sandra Sinder]
11.45 – 13.15 Uhr Die eigene Haltung ent(wickeln) [Anja Palitza & Olaf Hartke] 11.30 – 12.30 Uhr Mittagspause Mittagspause
13.15 – 14.15 Uhr Mittagspause 12.30 – 14.00 Uhr „GFK-Sprech … unholprig“ [DER GUnTEr SCHMIDT] “Empathie – und dann?! Was hindert und was unterstützt uns dabei, zu handeln und zu Veränderung zu kommen?“ [Janette Lemke]
14.15 – 15.45 Uhr Der Weg des geringsten Widerstandes – systemisches Konsensieren

[Anja Palitza & Olaf Hartke]

14.15 – 15.45 Uhr „Achtsame Sprache“ [Kerstin Völker] „Dyaden-Meditation“ [Peggy Kurdinat & Antje Reichert]
15.45 – 16.15 Uhr Pause 15.45 – 16.15 Uhr Pause Pause
16.15 – 17.45 Uhr „Transfer: Was kann ich sein und tun?“ [Sebastian Podleska] 16.15 – 17.45 Uhr „Gewaltfreie Kommunikation – eine Tür zu mir Selbst. Übungen zur Vertiefung der GFK, für alle, die sich noch mehr lieben wollen.“ [Roland Eggert] „Klimawandel? Wandelklima! Annehmen, was ist.“ [Janette Lemke]

 

Roland Eggert: „Gewaltfreie Kommunikation – eine Tür zu mir Selbst. Übungen zur Vertiefung der GFK, für alle, die sich noch mehr lieben wollen.“

Wer mit sich selbst tief verbunden ist, sucht nicht mehr. Wir finden Geborgenheit, Mut, Urvertrauen, Leichtigkeit, Zuversicht, Liebe und Glück in uns selbst. Das ist eine alte Weisheit. Doch wieso bin ich davon getrennt, wenn es zu meiner Grundausstattung gehört und meinem wahren Wesen entspricht? Und noch wichtiger: Wie komme ich wieder dorthin? Was brauche ich dazu?

Im Workshop möchte ich zur Vertiefung Ihres GFK-Verständnisses beitragen und mittels Übungen aus meinem „GFK-Repertoire“ Sie einladen, Ihre Tür zu sich selbst noch weiter zu öffnen. Je nach Mut und Neugier kann dann jede*r seinen persönlichen inneren Raum betreten, sich umschauen und die Schätze, die dort schlummern in Besitz nehmen. Ich freue mich auf Sie!

Michael Hartenstein: „Authentisch sein – und mich damit zum Geschenk für die Welt machen“

Wirklich ganz ICH sein …geht das überhaupt? …darf ich das? …ist es nicht zu egoistisch?

…wie kann ich lernen, mehr zu mir selbst zu stehen? Wann fühlt sich mein Verhalten für mich „stimmig“ an?

Wenn mein Gegenüber authentisch ist, gibt mir das u. a. Klarheit, Orientierung, Sicherheit, und Vertrauen.Deshalb ist es ein Geschenk für mich, wenn mein Gegenüber echt ist. Wie wohltuend!

Und umgekehrt: wenn ich authentisch bin, bin ich ein Geschenk für die Welt! Wie schön!

Die „Gewaltfreie Kommunikation“ bietet ein Werkzeug, mit dem jeder lernen kann, immer authentischer zu werden.

Kerstin Völker: „Eine Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg“

Menschen sehnen sich nach entspannten Beziehungen – im beruflichen Kontext sowie privat – die ebenbürtig, respektvoll und wohlwollend sind. Diese Sehnsucht ist allen Menschen gemein. Wie geht das konkret? Und wie gelingt es, wenn es schwierig wird? Ein Workshop für erste Einblicke in das unerschöpfliche Potential der GFK.

Peggy Kurdinat & Antje Reichert: „Familiensprechen“

In unserem Workshop geht es rund um das Thema “Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern”. Als Erwachsene wünschen wir uns Begegnungen, die auf Augenhöhe stattfinden und einen respektvollen, achtsamen Umgang miteinander. Im Kontakt mit den eigenen Kindern oder in täglichen Konfliktsituationen sind diese wundervollen Bedürfnisse jedoch nicht immer so leicht umzusetzen. Wir laden Euch ein, etwas mehr über die kindliche Kommunikation zu lernen, in Übungen zur Selbstreflexion herauszufinden, welche guten Gründe hinter Eurem eigenen oder dem Verhalten des Kindes zu finden sind und wie zum Beispiel aus einem Teufelskreis ein Engelskreis geschaffen werden kann. Außerdem wollen wir erkunden, was nach einem Streit hilfreich sein kann, wenn es mal wieder nicht so gelungen ist, wie wir uns das wünschen. In unserem Gepäck sind auch kleine Ideen, Strategien und “Eltern-Zaubertricks”, die wir gern zum eigenen Erforschen und Erproben mit Euch teilen.

Steffen Quasebarth: „Wie ich GFK im Alltag verankere – ein Austausch auf Augenhöhe“

Steffen Quasebarth berichtet in seinem Vortrag darüber, wie es ihm gelingt, und manchmal auch nicht gelingt, die Gewaltfreie Kommunikation im hektischen Alltag eines Familienvater, Journalisten und selbständigen Unternehmers unterzubringen und ihr den nötigen Raum zu geben. Steffen zeigt dabei, dass es niemals eine Frage der fehlenden Zeit ist, GFK zu üben, sondern vielmehr eine Frage von täglicher Routine, Gewohnheit, Organisation und Um-Gewohnheit. In kleinen Anekdoten erzählt Steffen davon, welche Übungsmethoden sich für Ihn im Alltag bewährt haben, warum er Mediation für das Vertiefen der GFK für unerlässlich hält, warum er keine Problem damit hat, niemals das Ziel seines Weges zu erreichen und dennoch fest daran glaubt, dass kontinuierliche Weiterentwicklung für Jede und Jeden möglich ist.

Judith Reisert: „Mit dem GFK Tanzparkett und der Übung Timeline an der eigenen Vision arbeiten“

Was will ich (noch) in meinem Leben erreichen? Diese Frage treibt mich immer wieder um und verschreckt mich zugleich, weil scheinbar viel zu groß. Daher mache ich mir und allen Teilnehmer_innen Mut – getreu dem Motto (nach Seneca): Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen ist es schwer. Hilfen bieten das GFK Tanzparkett und die Übung Timeline. Lasst euch überraschen!

Roland Eggert: „Gewaltfreie Kommunikation – eine Tür zu mir Selbst. Übungen zur Vertiefung der GFK, für alle, die sich noch mehr lieben wollen.“

Wer mit sich selbst tief verbunden ist, sucht nicht mehr. Wir finden Geborgenheit, Mut, Urvertrauen, Leichtigkeit, Zuversicht, Liebe und Glück in uns selbst. Das ist eine alte Weisheit. Doch wieso bin ich davon getrennt, wenn es zu meiner Grundausstattung gehört und meinem wahren Wesen entspricht? Und noch wichtiger: Wie komme ich wieder dorthin? Was brauche ich dazu?

Im Workshop möchte ich zur Vertiefung Ihres GFK-Verständnisses beitragen und mittels Übungen aus meinem „GFK-Repertoire“ Sie einladen, Ihre Tür zu sich selbst noch weiter zu öffnen. Je nach Mut und Neugier kann dann jede*r seinen persönlichen inneren Raum betreten, sich umschauen und die Schätze, die dort schlummern in Besitz nehmen. Ich freue mich auf Sie!

Michael Hartenstein: „Soziale Wunden brauchen sozialen Balsam“    Mich zu entwickeln bedeutet auch, meine sozialen Wunden zu heilen.

Fast alle Menschen tragen aus ihrer Kindheit soziale Wunden mit sich: Ob wir als Kinder nicht gesehen oder beschämt oder gar missbraucht wurden – wichtig ist, dass wir diesen Schmerz aus Kindheitstagen heute zulassen und anschauen und uns um unser Inneres Kind kümmern, d. h. uns heute so viel geben wie wir heute brauchen – und dies immer wieder: im Alltag, in jeder Situation.

Auf gewaltfreie Art können wir lernen, wahrzunehmen, was wir brauchen und dies artikulieren.

DER GUnTEr SCHMIDT & Janette Lemke: „NIE mehr ärgern … meinem Ärger mit SELBSTempathie begegnen …“

Ärger kostet unser Zeit und unsere Lebensenergie. Und doch … schwups … da ist schon wieder jemand, über den ich mich ärgere. Mit meinem gut gefüllten SELBSTempathieakku habe ich die Möglichkeit meinem Ärger liebevoll zu begegnen, ihn zu umarmen, willkommen zu heißen und seine Energie achtsam, bewußt und kreativ für mich zu nutzen.

DER GUnTEr SCHMIDT: „Selbstentwicklung durch aktive SelbstEMPATHIE …“

Ohne eine bedingungslose, aktive und radikale Selbstannahme meiner Selbst mit all meinen Gedanken, Gefühlen und Bedürfnissen ist es schwer mich wirklich in einen anderen Menschen einzufühlen und ihm meine Wertschätzung und Empathie zu schenken.

In meinem kleinen Seminar mache ich deutlich, wie wichtig eine aktive SelbstFÜRSORGE für jeden einzeln für uns ist und welche Möglichkeiten uns unsere SELBSTempathie dafür bietet.

Peggy Kurdinat: „Praxis der bewussten Entladung nach Vivian Dittmar“

Die Praxis der bewussten Entladung ist ein Konzept zur täglichen Anwendung, um unsere Gefühle und Emotionen in Balance zu halten. Ziel der Praxis ist das wirklich bewusste Fühlen. Wir nehmen und geben einander den nötigen Raum und eine liebevolle Präsenz, um in echte Verbindung mit uns selbst kommen zu können. Mit Hilfe dieser Praxis können wir alltäglichen Stress, Ärger und Frust geschützt und sicher entladen, ohne dass Beziehungen schaden nehmen oder wir können auch alte, nicht gelöste Emotionen erleben, integrieren und schließlich ziehen lassen.

Im Workshop erhaltet Ihr einen Einblick in diese Praxis und findet Gelegenheit zum ersten praktischen Erleben. Die Form der Dyadenarbeit (zwei Personen) findet hier einmal mehr ihren Platz und trägt dazu bei, eine intensive empathische Beziehung zu schaffen, in der sich jede/r von Euch wirklich gesehen und gehört erleben darf.

Antje Reichert & Sandra Sinder „Die 13 Grundschritte der GFK”

In diesem Workshop wollen wir die 13 Grundschritte der GFK üben, um ein Bewusstsein , in welcher Richtung man sich befindet: „mich ausdrücken“, „andere aufnehmen“ oder „mich mit mir verbinden“. Darüber hinaus wollen wir lernen, wie man innere Urteile durch Selbsteinfühlung transformiert. Dabei nutzen wir das GFK-Tanzparkett, um das Bewusstsein für die Haltung der GFK und die eigenen Fähigkeiten zu vertiefen. Das GFK-Tanzparkett ist eine klare und praktische Methode zum Lernen und Üben der GFK. Der Workshop richtet sich an Menschen, die bereits mit den 4 Schritten der GFK vertraut sind.

Sebastian Podleska: „Liebesbeziehungen als Keimzelle für Entwicklung.“

Liebesbeziehung? Was hat meine Liebe mit der Welt zu tun? Wie kann ich GFK erfahren, verstehen, nutzen und leben, um mich zu meinem Glücklichsein hin zu entwickeln und frei und geborgen in meiner Liebe zu sein? Wie wirkt mein Glücklichsein und in Liebe sein auf die Welt?

Judith Reisert: „Mit Feedback Persönlichkeit, Teams, Prozesse entwickeln …“

Die Idee dieses Workshops ist es, Feedback zu erproben und als Alltagsinstrument stärker bewusst zu machen. Feedback eignet sich wunderbar dazu, Verbindung und Beziehung zu vertiefen und damit natürlich auch Verbindung zu mir selbst und den eigenen Stärken. Mit der Bitte um eine Rückmeldung kann ich ermitteln, ob ich verstanden wurde bzw. ob ich verstanden habe. Es geht also ums Hören und Gehört-werden.

Antje Reichert & Sandra Sinder „Den Schmerz unerfüllter Bedürfnisse in die Schönheit der Bedürfnisse umwandeln”

In diesem Workshop wollen wir uns vom eigenen Wolfsdenken lösen. Wir stellen uns der tiefen Trauer über unerfüllte Bedürfnisse und erleben die lebendige Energie des erfüllten Bedürfnisses sowie auch dessen Potenzial zur Veränderung. Dabei nutzen wir das GFK-Tanzparkett, um das Bewusstsein für die Haltung der GFK und die eigenen Fähigkeiten zu vertiefen. Das GFK-Tanzparkett ist eine klare und praktische Methode zum Lernen und Üben der GFK. Der Workshop richtet sich an Menschen, die bereits mit den 4 Schritten der GFK vertraut sind und die tief und fest sitzenden Schmerz in sich selbst lösen wollen.

Anja Palitza & Olaf Hartke: „Die eigene Haltung ent(wickeln)“

Manchmal verwickeln wir uns in Schuldzuweisungen, Erwartungen, Anklagen und Vorwürfen. Wir ringen darum, wer hat Recht und bemerken nicht, wie schmerzhaft dieses Spiel für beide Seiten ist, so sehr sind wir gefangen im Denken von „Richtig“ und „Falsch“. Doch mit unserer Einstellung erschaffen wir auch die Welt, die uns umgibt.

Wollen Sie eine Haltung von Liebe und Freude kreieren, dann verändern Sie Ihr Leben, in dem Sie ändern, was an hinderlichen Einstellungen in Ihnen ist. Entwickeln Sie mit uns in diesem Workshop Perspektiven, die sie nachhaltiger und friedvoller durchs Leben begleiten werden.

DER GUnTEr SCHMIDT: „GFK-Sprech … unholprig“

Wenn ich sehe … dann fühle ich … weil ich … brauche, bist du bereit … zu tun. Nee ’ne … was wird der andere von mir denken, wenn ich in dieser Art und Weise mit ihm spreche? In meinem kleinen Seminar spielen wir mit den Elementen der GFK und finden Möglichkeiten, uns mit anderen Menschen zu verbinden und dabei so natürlich und authentisch zu sprechen, wie in jeder alltäglichen Situation.

Janette Lemke: “Empathie – und dann?! Was hindert und was unterstützt uns dabei, zu handeln und zu Veränderung zu kommen?“

Durch Empathie erhalten wir meist Klarheit über unsere Gefühle und Bedürfnisse. Manchmal reicht uns das bereits, manchmal möchten wir aktive Veränderung. Was erleichtert uns, den oft schwierigen Schritt vom Bedürfnis zur konkreten Bitte zu gehen? Wie bekommen wir Klarheit über hilfreiche Strategien? Wie kommen wir ins Handeln – für mich selbst und/oder für sozialen Wandel?
Solchen Fragen möchte ich in diesem Workshop nachgehen. Neben kurzen Inputs möchte ich dieses Thema mit Euch gemeinsam erforschen.

Zielgruppe: Für Menschen mit Vorerfahrung in GFK

Anja Palitza & Olaf Hartke: „Der Weg des geringsten Widerstandes – systemisches Konsensieren“

Die am häufigsten verwendeten Abstimmungs- und Entscheidungsverfahren sind der Mehrheitsentscheid und die Vorzugswahl. Doch beide führen oft nicht zu tragfähigen Gruppenentscheidungen.

Der Grund: Bereits bei vier Vorschlägen können schon 26% der Beteiligten eine Mehrheit für einen Vorschlag bilden, mit dem 74% der Beteiligten möglicherweise nicht einverstanden sind.

Systemisches Konsensieren ist ein besonderer Weg der gemeinsamen Entscheidungsfindung. Als Konsensieren bezeichnet man den kreativen Prozess der Suche nach der bestmöglichen Näherung an den Konsens, also nach der größtmöglichen Akzeptanz unter den Beteiligten.

Das Ergebnis ist eine Entscheidung, die von allen Beteiligten getragen werden kann und für die sich alle engagieren können.

Kerstin Völker: „Achtsame Sprache“

„Wir betrachten unsere Art zu sprechen vielleicht nicht als gewalttätig, dennoch führen unsere Worte oft zu Verletzung und Leid – bei uns selbst oder bei anderen.” (Marshall B. Rosenberg)

Wer will schon wissentlich verletzen oder zu Leid beitragen? Wohl kaum jemand. Und doch geschieht es – immer wieder. Unsere Worte haben Wirkung. Wir sind spürbar, durch unser Auftreten, durch unsere Art von Kontakt, durch  Mimik und Gestik und durch unsere Worte. Auf welch subtile Weise sie wirken, wird durch Beispiele und Übungen, im Workshop lebendig. Der 1. und 2. Schritt der Gewaltfreien Kommunikation, rücken in den Fokus. Für Teilnehmer*innen mit und ohne Vorkenntnisse.

Peggy Kurdinat & Antje Reichert: „Dyaden-Meditation“

Eine Dyade ist ein meditatives Zwiegespräch bei dem beide Dyaden-Partner gegenseitig den Raum halten für Selbstverbindung. Wir wollen gemeinsam mit der Bedürfnis-Meditation nach Robert Gonzales einen Zustand der Empathie-Fülle erleben bei dem Du Deine Fähigkeit zu emotionaler Präsenz üben und Deine Haltung der inneren Gewaltfreiheit vertiefen kannst. Das Ziel ist, die Energie von erfüllten Bedürfnissen sinnlich und körperlich zu erfahren und im eigenen Erlebnisraum abzuspeichern. Du kannst dich dadurch mit der Lebensenergie von erfüllten Bedürfnissen ganzheitlich verbinden und einen inneren Zustand der Energie-Fülle spüren. Und aus diesem Zustand heraus kannst du dein Leben bewusst gestalten.

Sebastian Podleska: „Transfer: Was kann ich sein und tun?“

Was bin und mache ich mit all dem Wissen und den Erfahrungen dieser Tage? Wie kann ich mich mit Anderen verbinden und vernetzen, um mich und die Welt weiter zu entwickeln? Wo bin ich? Was für eine Welt wünsche ich mir? Und wie komme ich dahin? Welche Aktionen sind vorstellbar? Entwicklungen von Visionen, Ideen, Wegen und Aktionen für Dich und den Teil der Welt, den wir erreichen können.

Roland Eggert: „Gewaltfreie Kommunikation – eine Tür zu mir Selbst. Übungen zur Vertiefung der GFK, für alle, die sich noch mehr lieben wollen.“

Wer mit sich selbst tief verbunden ist, sucht nicht mehr. Wir finden Geborgenheit, Mut, Urvertrauen, Leichtigkeit, Zuversicht, Liebe und Glück in uns selbst. Das ist eine alte Weisheit. Doch wieso bin ich davon getrennt, wenn es zu meiner Grundausstattung gehört und meinem wahren Wesen entspricht? Und noch wichtiger: Wie komme ich wieder dorthin? Was brauche ich dazu?

Im Workshop möchte ich zur Vertiefung Ihres GFK-Verständnisses beitragen und mittels Übungen aus meinem „GFK-Repertoire“ Sie einladen, Ihre Tür zu sich selbst noch weiter zu öffnen. Je nach Mut und Neugier kann dann jede*r seinen persönlichen inneren Raum betreten, sich umschauen und die Schätze, die dort schlummern in Besitz nehmen. Ich freue mich auf Sie!

Janette Lemke: „Klimawandel? Wandelklima! Annehmen, was ist.“

„Was wäre, wenn wir nicht länger versuchen würden,
die Zukunft zu erzwingen?
Was wäre, wenn wir stattdessen einfach mit dem,
was sich zeigen will, tanzen?“

(Frédéric Laloux)

Aus systemisch-integraler Sicht beginnt jeder wahrhaftige, tiefgreifende und nachhaltige Wandel damit, anzuerkennen und zu würdigen, was gerade ist. Wenn wir das zulassen, zeigen sich Antworten auf Fragen oft von ganz alleine.

Am Ende zweier prall gefüllter GFK-Tage lade ich Euch in einen stillen Raum ein, in dem wir gemeinsam lauschen, spüren, erfahren, was im Hier und Jetzt gerade da ist und sich uns zeigen will.  Wir nehmen an, was ist, staunen, feiern und bedauern. Und dann tanzen wir!

Profile der TrainerInnen

EggertRoland Eggert
Die Gewaltfreie Kommunikation habe ich vor 15 Jahren kennengelernt. Ich war sofort tief berührt, erschrocken, wach und neugierig auf mehr. Ich wusste, das ist ein Weg zu mir selbst und zu anderen. Das hat Potential! Das ist mein Weg! Das mache ich zum Thema Nummer 1 in meinem Leben! Seitdem habe ich viele wertvolle Erfahrungen damit gemacht, mein Leben wurde unvorstellbar reicher und bunter und es geht immer weiter so. Ich freue mich auf Sie!

HARTENSTEIN Michael Hartenstein
Die GFK bereichert mein Leben, indem ich immer wieder nach meinen Gefühlen und Bedürfnissen schaue, diese annehme und Verantwortung für ihre Erfüllung übernehme. Das hat mir schon in vielen Lebenssituationen geholfen und ich freue mich über befreite Gesichter, wenn ich andere Menschen bei dieser Aufgabe unterstützen kann.

Kerstin VölkerKerstin Völker
Als ich vor Jahren mit der GFK in Berührung kam erstaunte und faszinierte sie mich gleich von Anfang an. Inzwischen leite ich selbst Seminare, Übungsgruppen, Workshops und gebe Vorträge zum Thema. Fasziniert bin ich immer noch und das Staunen lässt nicht nach.

Peggy Kurdinat

Seit 2016 lerne und arbeite ich mit der Gewaltfreien Kommunikation und bin froh und dankbar, dass ich meine Herzensangelegenheit und dieses wertvolle Menschenbild in Vorträgen und Seminaren nun auch selbst weitergeben darf. Dabei führt mich der Weg auch in Schulen und Kindergärten und als Mutter zweier Kinder sehe ich die große Chance, die wir für die nächste Generation säen können.

Antje Reichert
Ich konnte bereits wichtige Hürden überwinden auf meinem Weg zu mehr Freude, Frieden und Selbstbestimmung. Nun möchte ich mit anderen Menschen teilen wie mir die Gewaltfreie Kommunikation dabei geholfen hat und sie ebenfalls dazu ermutigen, ihrem Herzen zu folgen.

Steffen QuasebarthSteffen Quasebarth
Menschen waren in den letzten 10.000 Jahren mehr oder weniger dazu verdammt, sprachliche und körperliche Gewalt durch die Einwirkung von Dominanzsystemen erfahren zu müssen. Das hat großen Einfluss auf ihr Denken und damit ihre Sprache gehabt. Gewalt in der Sprache wurde dadurch zum Alltag, zur Angewohnheit, die uns so vertraut ist, dass wir sie beinahe als „natürlich“ empfinden. Leider wurde diese „Denk-Gewohnheit“ bisher nur selten hinterfragt und so unreflektiert von Generation zu Generation weitergegeben. Diese Kette kann die GFK durchbrechen

Judith ReisertJudith Reisert
Mit der Gewaltfreien Kommunikation habe ich die enorme Kraft der Bitte entdeckt und gelernt, Konflikte als Chance zu betrachten.

Gunter SchmidGunter Schmid
Ich gehe als Mensch davon aus, dass wir alle als zutiefst empathische Wesen auf diese Welt kommen und unsere Fähigkeit zur Empathie und zum Mitgefühl, vor allem mit uns selbst, nach und nach verloren geht. Weder im Kindergarten noch in der Schule lernen wir, unsere Gefühle wahrzunehmen, bewußt mit ihnen umzugehen und darauf zu achten, auf welche unserer Bedürfnisse sie uns aufmerksam machen wollen. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass unsere Fähigkeit zur Empathie der wesentlichste Faktor ist, der über das Gelingen unseres zwischenmenschlichen Umgangs entscheidet

Janette LemkeJanette Lemke
Seit die GFK 2012 in mein Leben gekommen ist, haben wir uns nicht mehr losgelassen. Vielleicht ist sie das Nahrhafteste, was ich bislang – neben selbst angebautem Obst und Gemüse – zu mir genommen habe. Sie ist ein Teil von mir geworden. Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg ist Grundlage meiner Arbeit als Mediatorin, systemische Beraterin und Gruppenprozessbegleiterin und taucht jede meiner Beziehungen – zu mir selbst und zu anderen – in ein wärmeres, lebendigeres Licht.
Ich träume von meiner Heimat Thüringen als wahrhaft grünem Herzen Deutschlands und von einem Miteinander, das von tiefem Respekt, Wohlwollen, Liebe und Verbundenheit geprägt ist. Dafür eröffne ich Räume, in denen neue Erfahrungen von Gemeinschaft gemacht und erlebt werden können.

SinderSandra Sinder
Es gibt viele Aspekte in der GFK, die mich motivieren und inspirieren den Paradigmenwechsel im Denken immer wieder neu zu erinnern bis er sich ganz natürlich verinnerlicht. Einer davon ist, dass ich öfter erleben durfte, wie eben dieser Paradigmenwechsel des Denkens Menschen von Leiden erlöst hat. Sie aus einer Opferrolle herausführte und sie ermächtigte aus Schuld auszusteigen und emotionale Verstrickungen zu lösen. Auch ich habe diese Wirkung erfahren

Sebastian Podleska
Ich liebe das Leben. Ich liebe echten und wahren Kontakt zwischen Menschen. Ich stehe für eine heilsame Verbindung zu mir selbst und zu anderen. Ich baue an einer Welt, in der Menschen sich und andere in ihrer Tiefe erkennen, in der sie geborgen und gehalten sind und aus der sie heraus ihre Schaffenskraft und Wirksamkeit für einander und für das Leben auf dieser Erde einsetzen.

Anja Palitza
“Recht zu haben” macht nicht glücklich. Es ist belanglos, dass Du Recht hast, wenn Du die Menschen nicht erreichst.

Olaf HartkeOlaf Hartke
Die meisten Menschen reden übereinander, gegeneinander an, aneinander vorbei und drumherum – statt miteinander.

Achtung – dringende Bitte

Unser System schickt automatisch eine Rechnung mit Zahlungsaufforderung. Bitte ignorieren und erst überweisen, wenn wir Sie 10 Tage vor der Veranstaltung per mail dazu auffordern! Wir wollen aufwändige Rücküberweisungen vermeiden, falls sich die Coronabestimmungen kurzfristig ändern!



GFK-Tage Erfurt Tag 1

Tagesticket 3.7.21

Stückpreis: 59,00 EUR
(inkl. 0,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

GFK-Tage Erfurt Tag 2

Tagesticket 4.7.2021

Stückpreis: 59,00 EUR
(inkl. 0,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Rabatt für ein Zwei-Tagesticket Erfurt; bitte zuletzt in den Warenkorb legen

Stückpreis: -19,00 EUR
(inkl. 0,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

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